Brand in Velten: Polizei sucht Brandstifter und hofft auf Hilfe von Zeugen

Spurensicherung in Velten: Brandermittler der Kriminalpolizei gehen inzwischen von einer vorsätzlichen Brandstiftung im Keller des Wohnblocks in Velten-Süd aus. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.
P. Neumann- Polizei sucht Brandstifter nach Kellerbrand in Velten, Hinweise erbeten.
- Brand am 15. Januar, Wohnblock evakuiert, keine Verletzten.
- Sachschaden von ca. 100.000 Euro, Sanierungszeit unklar.
- Bewohner vorerst bei Verwandten, Freunden oder in Hotels.
- Hinweise bitte an Polizeiinspektion Oberhavel oder online.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Was die Bewohner des Wohnblocks in Velten, der am Mittwochabend (15. Januar) nach einem Brand im Keller evakuiert werden musste, schon ahnten, hat die Polizei jetzt schnell bestätigt. Die Ermittler gehen von Brandstiftung aus.
Das haben die Recherchen vor Ort und die Auswertungen der Spuren am Brandort im Gebäude an der Johann-Ackermann-Straße in Velten-Süd ergeben. „Nach bisherigen Erkenntnissen können wir nicht ausschließen, dass der Brand durch Fremdeinwirkung herbeigeführt wurde“, teilte Karoline Janas, Sprecherin der Polizeidirektion Nord, am Freitag (17. Januar) mit.
Brandmelder in Mieterwohnung verhindert Katastrophe in Velten
In dem Wohnblock mit drei Aufgängen war am Mittwoch (15. Januar) kurz nach 19 Uhr ein Kellerbrand gemeldet worden. Ein Brandmelder in der Wohnung einer 59-jährigen Mieterin schlug Alarm. Die Frau rief sofort die Feuerwehr und warnte ihre Mitbewohner. So verhinderte sie womöglich eine Katastrophe.
Die 66 Bewohner des fünfstöckigen Gebäudes wurden evakuiert. Personen wurden dabei nicht verletzt. Die Feuerwehren aus Velten und Hennigsdorf waren mehrere Stunden mit 54 Einsatzkräften vor Ort, um das Feuer im Keller zu löschen und den Qualm aus dem Gebäude zu bekommen.
Hoher Sachschaden am Gebäude nach Brand in Velten
Der Sachschaden, der durch den Brand entstand, ist enorm. Viele Mieter haben materielle Verluste erlitten. Nach erster Einschätzung von Andreas Böhm vom Vorstand der Wohnungsgenossenschaft Vorwärts müssen zudem mindestens 100.000 Euro investiert werden, um den Schaden zu beheben.
Stromleitungen sowie Wasser- und Abwasserrohre müssen erneuert werden. Wie lange die Sanierungsarbeiten dauern werden, ist aktuell noch unklar. Die betroffenen Mieter sind vorerst bei Verwandten und Freunden oder in Hotels untergekommen.
Die Polizei hat unterdessen die Ermittlungen zum Kellerbrand ausgeweitet und bittet bei der Aufklärung der Tat die Bevölkerung um Mithilfe. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 03301 – 8510 an die Polizeiinspektion Oberhavel zu wenden oder das Hinweisportal unter www.polizei.brandenburg.de zu nutzen. Hinweise sind auch anonym möglich.


