Ein Knall hat in der Nacht zu Donnerstag eine Zeugin gegen 1.35 Uhr in Hennigsdorf aufgeschreckt. Das laute Geräusch rührte offenbar von einem Auto her, das in der Kralupyer Straße in Wohngebiet Nord brannte. Die Zeugin alarmierte die Polizei. Die Hennigsdorfer Feuerwehr eilte vor Ort. Die Löscharbeiten an dem brennenden Wagen dauerten laut Polizeiangaben bis kurz vor 2 Uhr. An dem Nissan entstand ein Schaden von etwa 2.000 Euro.
Kurze Zeit darauf brannte es auch in Velten. Gegen 2.30 Uhr stand in der Luisenstraße ein Lkw MAN lichterloh in Flammen. Beim Eintreffen der Feuerwehreinsatzkräfte stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand, teilte die Polizei mit. Die Straße musste für die Löscharbeiten, die gegen 4.30 Uhr beendet werden konnten, gesperrt werden. An dem Lkw entstand ein Sachschaden von etwa 50.000 Euro, schätzt die Polizei.

Besteht zwischen beiden Bränden ein Zusammenhang?

Verletzt wurde niemand. Ob die beiden Brände miteinander in Zusammenhang stehen, konnte Polizeisprecherin Christin Knospe auf Nachfrage noch nicht sagen. Eine Selbstentzündung wurde aber zunächst ausgeschlossen. Kriminaltechniker untersuchten am Morgen die Brandorte. Wegen des Verdachts der Brandstiftung wurden jeweils Ermittlungsverfahren eingeleitet.