Bürger können zur Gießkanne greifen
: Veltens Bäumen durch die Trockenheit helfen

Bewässerungssäcke sollen helfen, dass die Straßenbäume nicht verdursten. Doch die müssen auch gefüllt werden.
Von
Roland Becker
Velten
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Geht nicht nur mit dem Schlauch, sondern auch mit der Gießkanne: Die Veltener können helfen, die Bewässerungssäcke rund um die Bäume zu füllen. Foto: Stadt Velten

Stadt Velten

Bereits jetzt haben mehrere Veltener im Rathaus nachgefragt, ob sie beim Wässern helfen können. Diese Frage wird in der Stadtverwaltung ausdrücklich mit Ja beantwortet. „Die Wassersäcke, in die zirka 65 Liter hineinpassen, können gern bis zu zwei Mal in der Woche befüllen werden“, teilt Rathaussprecherin Nicole Glomb mit.

Sie hat auch ein paar Tipps parat, wie die Sache funktioniert: „Es empfiehlt sich, den Bewässerungssack mit einem Wasserschlauch zu befüllen. Dafür müssen die oberen Schlaufen angehoben werden, um die Öffnung richtig zu positionieren. Ist das geschehen, kann sauberes Brunnen– oder Leitungswasser in den Sack geleitet werden. Nachdem etwa zehn Liter hineingeflossen sind, muss dieser ein wenig angehoben werden, um ihn weiter befüllen zu können. In fünf bis acht Stunden tropfe das lebensnotwendige Nass in den Wurzelbereich.

Ob und wie oft die Stadt für die Befüllung der Säcke selbst sorgt, war am Montag nach dem schriftlichen Erhalt dieser Nachricht nicht mehr zu erfahren.