MOZ+MOZ+Drogen in Hennigsdorf
: Cannabis aus Fenster verkauft – Schwächeanfall vor Gericht

136 Mal hat ein heute 24-Jähriger in Hennigsdorf Drogen verkauft, darunter 40 Mal an ein 14-jähriges Mädchen. Warum der Angeklagte den Prozess am Landgericht Neuruppin fast nicht überstanden hätte.
Von
Roland Becker
Hennigsdorf
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Nachdem sich drei Jugendliche auf einen Raubzug aufgemacht hatten und einen Mann in Hohenfelde fast tot geschlagen haben, gab es jetzt die Urteile.

ARCHIV - 04.09.2018, Brandenburg, Neuruppin: Das Landgericht und die Staatsanwaltschaft Neuruppin in der Feldmannstraße. Sie sind in Gebäuden der ehemaligen preußischen Königstorkaserne untergebracht. Die Staatsanwaltschaften in Brandenburg haben bisher gegen rund 1200 Beschuldigte Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet - der Großteil steht im Zusammenhang mit  Corona (zu «Rund 1200 Strafverfahren wegen Verstößen gegen Infektionsschutz»). Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ein 24-Jähriger aus Hennigsdorf versichert in seinem Prozess am Landgericht Neuruppin, dass er nie wieder Drogen verkaufen wird. Die Erfahrung, dass plötzlich die Polizei in seiner Wohnung steht, wirke nachhaltig. Die Vertreterin der Jugendgerichtshilfe ist da skeptischer.

Jens Kalaene/dpa