Die Auszeichnung der Sieger erfolgte am Mittwochabend. Zum siebten Mal seit 2013 wurden Hennigsdorfer Sportler, Mannschaften und Vereinsfunktionäre für hervorragende sportlichen Leistungen und außerordentliche Verdienste um das Vereinsleben ausgezeichnet.
In einer Pressemitteilung heißt es:
Zur Sportlerin des Jahres wurde Silke Schulze vom Ruderclub Oberhavel Hennigsdorf (RCO) gewählt. Die 52-jährige Ruderin hat auch in dieser Saison bei nationalen und internationalen Masters-Regatten (bei diesen Regatten sind die Starter mindestens 27 Jahre alt) ihrer ohnehin schon beachtlichen Medaillen- und Titelsammlung weitere Trophäen hinzugefügt. Beim diesjährigen Saisonhöhepunkt – der FISA World Rowing Masters Regatta im September auf dem Velencer See in Ungarn – ruderte sie mit ihren Bootsbesatzungen gleich viermal aufs Podest. Für den Doppelvierer Altersklasse D, den Mixed Achter Altersklasse C und den Mixed Doppelvierer Altersklasse D gab es jeweils eine Goldmedaille. Im Einer der Altersklasse A überquerte Silke Schulze als zweite die Ziellinie. Bei nationalen Meisterschaften in Hamburg und Werder ruderte sie in drei Siegerboten. Silke Schulze ist seit 2003 Mitglied des RCO. Neben den Regatten und dem eigenen Training betreut sie zusammen mit weiteren Übungsleitern den RCO-Nachwuchs und leitet die Chigong Gruppe des Vereins.
Der Titel Hennigsdorfer Mannschaft des Jahres geht in diesem Jahr an die Mädchenmannschaft des 1. Hennigsdorfer Ringervereins. Die 9- bis 13-jährigen Kämpferinnen Feenja Hermann, Melanie Klawa, Emma Zich, Frida Kebernik, Lyra Lederer, Melory Ihm und Finola Pastow haben in ihrer erst zweiten gemeinsamen Wettkampfsaison bei der mit 34 Vereinen aus sechs Bundesländern stark besetzten Mitteldeutschen Meisterschaft einen hervorragenden dritten Platz in der Mannschaftswertung errungen. Bei der Berliner Meisterschaft landete das von Bernd und Norman Brennert gecoachte Team ebenfalls auf dem dritten Platz.
Die Wahl der Nachwuchsringerinnen zur Mannschaft des Jahres macht deutlich, dass Ringen in Hennigsdorf längst keine reine Männersache mehr ist. Melory Ihm, die Älteste der Mannschaft, ringt bereits seit vier Jahren und hat den Sprung auf die Sportschule in Frankfurt/Oder geschafft.
In der Kategorie Vereinsleben wird Gerd Hauff für sein langjähriges Engagement für den 1. Bogenschützenverein Hennigsdorf (BSV) geehrt. Nach dem Ende der DDR und der Neuorganisation des Breitensports schlossen sich die Bogenschützen der damaligen Betriebssportgemeinschaften Motor und Empor Hennigsdorf zum 1. BSV Hennigsdorf zusammen. Der heute 72-jährige Gerd Hauff war Motor der Vereinsgründung und stand dem Verein seitdem fast 30 Jahre vor.
Als Partner und Sponsor der Sportlerwahl stellt die HWB Preisgelder in Höhe von insgesamt 500 Euro sowie Pokale und Medaillen für den Sportler und die Mannschaft des Jahres zur Verfügung. Für den Gewinner in der Kategorie Vereinsleben hat der Stadtsportverband einen Pokal und 150 Euro Preisgeld ausgelobt.