Mit Sauna und Rutsche: Pläne für neues Stadtbad in Hennigsdorf vorgestellt
Das neue Schwimmbad soll 2023 eröffnet werden. Neben drei Schwimmbecken — das größte davon umfasst 25 mal 12,5 Meter — wird auch die von vielen Hennigsdorfern gewünschte Sauna gebaut. Bei der Vorstellung des Projekts gab es am Donnerstag aber noch ein zusätzliches Bonbon. Der Kostenrahmen reicht auch noch für einen Turm, von dem eine 80 Meter lange Rutsche abgeht.
Das Hauptschwimmbecken mit fünf Bahnen eignet sich von seiner Größe her für regionale Meisterschaften. Es entspricht sowohl den Anforderungen für den Schul– als auch den Vereinssport. Darüber hinaus wird es ein Multifunktions– und Warmbecken geben. Verzichtet wurde auf aufwendige gastronomische Einrichtungen.
Die Ausschreibungen für den Bau des Bades, das behindertengerecht entstehen wird, sollen im ersten Halbjahr erfolgen. Sollten die Kosten dabei wider Erwarten die vom Stadtparlament gesetzte Grenze von 25 Millionen Euro überschreiten, haben die Stadtverordneten nochmals die Möglichkeit, das Bauvorhaben zu stoppen. Für den Bau der neuen Funktionalschwimmhalle, wie sie im Fachjargon genannt wird, darf die Stadt Kredite bis zu 20 Millionen Euro aufnehmen.
Mit der Vorstellung des neuen Konzepts nähert sich ein bereits zehn Jahre dauernder Prozess dem Ende. In diesem Zeitraum waren die Kosten für das Bad zwischenzeitlich auf über 40 Millionen Euro gestiegen. Daraufhin wurde das Vorhaben gestoppt und eine Kostengrenze bei 25 Millionen Euro gezogen.

