Verdacht auf Bombe: Supermarkt in Hennigsdorf geräumt – LKA-Roboter und Spürhunde im Einsatz

Bombenverdacht im Supermarkt: In Hennigsdorrf rückten Speziakräfte an.
P.NeumannIn einem Supermarkt in Hennigsdorf rückten am Donnerstag, 22. Juni, Spezialkräfte der Polizei an. Für den Großeinsatz sorgte ein verdächtiger Gegenstand. Die ersten Befürchtungen waren, dass es sich um eine unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung (USBV) handeln könnte.
Diese bewahrheiteten sich nicht. Dörte Röhrs, Sprecherin der für Oberhavel zuständigen Polizeidirektion Nord in Neuruppin, gab kurz vor 19 Uhr Entwarnung. „Es handelt sich um eine Attrappe.“
Filiale an der Paul-Schreier-Straße geräumt
Der Gegenstand habe in einer Tiefkühltruhe gelegen. Mitarbeiter hatten diesen bei Umräumarbeiten aufgefunden und sofort die Polizei informiert. Der Supermarkt an der Paul-Schreier-Straße war umgehend geräumt worden. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und errichteten einen Sperrkreis. „Auch Spezialkräfte wurden angefordert“, berichtet Röhrs. Dazu zählten Experten vom Landeskriminalamt. Diese setzten einen Roboter ein, um sich dem Gegenstand zu nähern.

Mit diesem Roboter untersuchten die Experten der Polizei das Objekt.
P.NeumannNach der Sicherung wurde das gefährlich wirkende Objekt maschinell untersucht. Die Polizeisprecherin benutzte das Wort „geröntgt“.
Ermittlungen der Polizei beginnen
Wenngleich es sich bei dem Gegenstand um keinen Sprengsatz oder ähnliches handelte, konnte der Supermarkt nicht sofort wieder öffnen. Zunächst wurde ein Sprengstoffspürhund durch den Markt geschickt. Als dieser nicht anschlug, konnte die Filiale freigegeben werden.
Die Ermittlungen der Polizei dauern derweil an. Kriminaltechniker sicherten Spuren. „Wir haben noch keine Hinweise auf die Täter und stehen ganz am Anfang“, bemerkte Dörte Röhrs auf Nachfrage.
Die Polizei ist für jeden Hinweis dankbar. Sachdienliche Informationen gehen an die Polizeiinspektion Oranienburg unter 03301 8510.

