Verkehr in Hennigsdorf
: Straße nach Spandau wird überraschend voll gesperrt

Erst einen Tag vor Beginn der Arbeiten teilt das Bezirksamt Spandau mit, dass die Niederneuendorfer Allee gesperrt wird. Wie lange die Maßnahme dauern wird und was der Grund ist.
Von
Roland Becker
Hennigsdorf
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Überraschend wird die Landesstraße zwischen Hennigsdorf und Spandau vorübergehend voll gesperrt. Nieder Neuendorf wird zur Sackgasse.

Bernd Wüstneck/dpa

Die völlig marode Niederneuendorfer Allee, die Hennigsdorf mit Spandau verbindet, ist nach dem Frost des Winters auf Berliner Seite derart marode, dass sie für mindestens drei Tage voll gesperrt werden muss. Das Bezirksamt Spandau hat erst am Mittwoch (17. April 2024) mitgeteilt, dass mit dem Flicken der Schlaglöcher bereits am Donnerstag begonnen wird. Die Sperrung soll gegen 7.30 Uhr beginnen. Die Arbeiten sollen voraussichtlich am Sonnabend beendet sein.

Laut Bezirksamt ist die Landesstraße dermaßen beschädigt, dass die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet sei. Daher muss die Fahrbahn in voller Breite auf 335 Meter Länge abgefräst werden. Anschließend soll neuer Asphalt aufgetragen werden.

Buslinie X36 von Sperrung nicht betroffen

Die zum Teil verkehrsgefährdenden Fahrbahnschäden wurden im Rahmen von Begehungen und durch Meldungen über den Schlaglochmelder des Straßen– und Grünflächenamtes Spandau festgestellt. Die betroffenen Abschnitte befinden sich zwischen Rustweg und Neuenahrerweg.

Von der Sperrung nicht betroffen ist die Buslinie X36 von und nach Hennigsdorf. Für Busse und Rettungsfahrzeuge wird eine Notpassage eingerichtet. Auch Radfahrer und Fußgänger können den Bereich der Baustelle passieren.

Das Bezirksamt weist darauf hin, dass sie die Niederneuendorfer Allee wiederholt für die Investitionsplanung von Berlin angemeldet hat, um einen dringend notwendigen und regelkonformen Neubau der Straßenverbindung zu realisieren. Dabei sollen neben einer ausreichend breiten Fahrbahn auch Anlagen für den Fuß– und Radverkehr errichtet werden.

Wann es zu der Sanierung kommt, ist völlig offen. Die Bezirksverwaltung weist einmal mehr darauf hin, dass Spandau dafür bislang keine finanziellen Mittel zur Verfügung stehen.