Weihnachtsmarkt Himmelpfort 2023
: Termine und Angebote – wann der Weihnachtsmann vor Ort ist

Im Jahr 2023 wird es wieder einen Weihnachtsmarkt im Weihnachtsort Himmelpfort geben. Das Weihnachtspostamt ist ein echter Geheimtipp. Mehr zum Programm erfahren Sie hier.
Von
Martin Risken
Himmelpfort
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Nimmt sich viel Zeit für die Kinder und ihre Wünsche: Die Weihnachtspostfiliale in Himmelpfort öffnet schon Mitte November. Der Weihnachtsmann ist auch auf dem Weihnachtsmarkt präsent. (Archivbild)

Gerald Matzka/dpa

In Himmelpfort ist eigentlich das ganze Jahr über Weihnachten. Der Ortsteil der Stadt Fürstenberg führt nicht nur den Beinamen „Weihnachtsort“, auch das Wohnhaus des Weihnachtsmannes steht ganzjährig den Besuchern offen. Mit dem Einzug des Rauschebarts Mitte November wird die Weihnachtszeit an der „Himmelpforte“ eingeläutet. In der Adventszeit darf der stimmungsvolle Weihnachtsmarkt selbstverständlich nicht fehlen.

In diesem Jahr gibt es eine Besonderheit, auf die Elke Schmälzle als Betreiberin des Weihnachtshauses in Himmelpfort hinweist. Sie hat auch den Weihnachtsmarkt organisiert. Weil der vierte Advent auf Heiligabend fällt, wird es nur an den ersten drei Adventswochenenden einen Weihnachtsmarkt auf dem Klostergelände hinterm Weihnachtshaus geben, jeweils freitags, sonnabends und sonntags. Los geht es am 1., 2. und 3. Dezember jeweils ab 12 Uhr. Schmälzles Motto für den Weihnachtsmarkt in Himmelpfort lautet: „Weniger ist mehr!“.

Weihnachtsmarkt in Himmelpfort: Ruhig und beschaulich soll es zugehen

Das Interesse von Händlern, mit dabei zu sein, sei riesig. Ruhig und beschaulich soll es zugehen und nicht wie auf einem Rummel. Trotzdem wird es ein breites Sortiment an Waren geben, aber auch ein abwechslungsreiches Programm: Eine Lichtershow an der Klosterruine sorgt für eine besondere Stimmung. Ein mobiles Planetarium wird den Blick auf die Sterne öffnen. Reiten auf den Weihnachtspferden, Fackelwanderungen mit Thomas Röhlinger, Konzerte mit verschiedenen Künstlern und eine Lese- und Signierstunde mit der Autorin Kerstin Kaibel stehen auf dem Programm. Die Berliner Schriftstellerin präsentiert ihr neuestes Himmelpfort-Buch: „Der verschwundene Wunschzettel“. Es ist ein Weihnachtskrimi für Kinder ab sieben Jahren, der im Buchhandel erhältlich ist, aber auch im Weihnachtshaus Himmelpfort verkauft wird.

Das Angebot an Waren, Speisen und Getränken ist riesig: Christian Haferkorn aus Kremmen werde wechselnde Gerichte anbieten, verspricht Elke Schmälzle besondere Gaumenfreuden. Frisch gebackene Waffeln, dampfende Germknödel, leckere Quarkbällchen, zartes Geflügel und herzhafter Räucherfisch wird es geben. Auch wer das besondere Weihnachtsgeschenk sucht, wird auf dem Himmelpforter Weihnachtsmarkt fündig. Der Imkerverein Uckermark präsentiert seine Produkte. Seifen und Duftkissen aus Lavendel, Marmeladen und andere Brotaufstriche aus der Region sind im Angebot, aber auch Schnitzereien aus Holz und Dekoratives aus Filz.

Familien mit Kindern werden besonders auf ihre Kosten kommen: Eine Begegnung mit dem Weihnachtsmann wird in diesem Jahr wahrscheinlicher. Schon ab dem 16. November ist der Weihnachtsmann zurück in Himmelpfort und öffnet seine Pforten für die Besucher von donnerstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr. Der Weihnachtsmann freut sich über Post.

Seit vielen Jahren schicken ihm jährlich mehr als 300.000 Kinder aus aller Welt ihre Wunschzettel. Diese wünscht er sich ausschließlich handgeschrieben – und da er ja ein alter Mann ist, der mit Computern nicht zurechtkommt, kann er auf digitale Anschreiben leider nicht antworten. Briefe sollten bis zum dritten Advent in Himmelpfort eingehen, damit die Antwort rechtzeitig vor Heiligabend eintrifft. Ganz wichtig dabei ist, dass auf jedem Brief der Absender steht. Seine Adresse lautet: An den Weihnachtsmann, Weihnachtspostfiliale, 16798 Himmelpfort. Betreiber der Weihnachtspostfiliale ist die Deutsche Post AG.

Dem Weihnachtsmann in Himmelpfort ein Denkmal gesetzt: In der Ortsmitte steht dieser geschnitzte Weihnachtsmann.

Martin Risken

Das Brauhaus Himmelpfort, das nach dem verheerenden Brand 2010 durch engagierte Mitglieder der Bürgerstiftung Kulturerbe Himmelpfort und fleißige Handwerker wieder aufgebaut worden ist, steht am Sonnabend, 16. Dezember, im Mittelpunkt. Dann findet dort um 15 Uhr ein vorweihnachtliches Konzert mit dem Konzertchor Neustrelitz statt. Der Eintritt ist frei, um Spenden zugunsten des Chores wird gebeten. Sitzplätze sollten rechtzeitig reserviert werden per Whatsapp unter 0160 5335232 oder per E-Mail unter der Adresse antje.bergmann@buergerstiftung-himmelpfort.de

Nicht sparen will die Stadt Fürstenberg in diesem Jahr an der Weihnachtsbeleuchtung. Die Klosterstraße wird festlich geschmückt sein, zahlreiche Weihnachtsbäume säumen den Weg zum Klostergelände, verspricht Bürgermeister Robert Philipp größtmögliche Unterstützung durch den Bauhof und die Stadtverwaltung.

Hier ist das ganze Jahr über Weihnachten: Die gute Stube des Weihnachtsmannes kann in Himmelpfort von Januar bis Dezember besucht werden.

Martin Risken

Zwar werden in Himmelpfort ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen – wenn auch nicht unbedingt direkt am Veranstaltungsgelände – die Anfahrt dürfte sich aber wegen der Baustelle in Bredereiche schwierig gestalten. Ob die Kreisstraße zwischen Blumenow und Bredereiche rechtzeitig zum ersten Advent wieder für den Verkehr freigegeben wird, ist noch offen. Ansonsten erfolgt die Anfahrt über die B96 durch Fürstenberg hindurch, in Richtung Lychen geht es dann zum Abzweig Himmelpfort.

Wer aufs Auto verzichten möchte, kann mit dem RE5 bis Fürstenberg/Havel fahren, von dort aus fährt die Buslinie 517 der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft sonnabends und sonntags zwischen 9.05 und 17.05 Uhr im Zweistundentakt in Richtung Templin mit Halt in Himmelpfort. Zurück geht es zwischen 8.49 und 16.49 Uhr (zum Teil auch zwei Minuten früher) ebenfalls im Zweistundentakt. Für die Strecke benötigt der Bus elf Minuten, freitags verkehrt dort zusätzlich die OVG-Linie 839.