Brand in Wildau: Tesla Model Y mutmaßlich angezündet

Im Berliner Stadtteil Steglitz sind im März 2025 mehrere Tesla-Fahrzeuge angezündet worden. Nun brannte auch ein Tesla in Wildau bei Königs Wusterhausen. Wurde er aus politischen Motiven angezündet?
Christophe Gateau/dpa- In Wildau brannte ein Tesla Model Y in der Nacht zum 22. Januar – Brandursache unklar.
- Die Batterie wird als Ursache ausgeschlossen, Ermittlungen wegen Brandstiftung laufen.
- Das Fahrzeug wurde zur Beweissicherung sichergestellt, politisches Motiv wird geprüft.
- Keine Verletzten gemeldet, der Tesla stand in der Nähe der Gigafactory in Grünheide.
- 2025 wurden in Berlin mehrere Tesla-Fahrzeuge aus Protest gegen Elon Musk angezündet.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In der Nacht zum 22. Januar hat ein Tesla in Wildau (Dahme-Spreewald) in Flammen gestanden. Die Hochschulstadt liegt im Speckgürtel von Berlin und in der Nähe der Tesla Gigafactory in Grünheide.
Die Feuerwehr löschte den Brand. Personen kamen laut einer Meldung der Polizeidirektion Süd nicht zu Schaden. Die Batterie sei einer ersten Auskunft zur Folge nicht die Brandursache gewesen. Da nun dem Verdacht einer Brandstiftung nachgegangen wird, sei inzwischen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden, heißt es. Das ausgebrannte Fahrzeug, das in der Freiheitsstraße abgestellt war, wurde zur Beweissicherung sichergestellt.
Laut einem Polizeisprecher handelt es sich um das neue Model Y von Tesla. Im Jahr 2025 wurden in Berlin bei einer Brandanschlagsserie mehrere Tesla-Fahrzeuge angezündet, darunter in Steglitz. Sie reihten sich in eine Reihe von Protestaktionen gegen den US-Elektroautobauer um Firmenchef Elon Musk ein.
Tesla in Flammen – politischer Brandanschlag in Wildau?
Der Sprecher der Polizeidirektion Süd sagt allerdings, man gehe bei dem Brand in Wildau vorerst nicht von einem politischen Motiv aus. Es werde routinemäßig geprüft, ob der Halter politisch aktiv oder durch öffentliche Äußerungen aufgefallen sei.
Protest gegen die Tesla-Fabrik oder Elon Musk könnte ein Motiv sein, sagt er. „Das ist aber Gegenstand weiterer Ermittlungen.“
Im räumlichen und zeitlichen Zusammenhang habe es keine vergleichbaren Fälle gegeben, heißt es.
