Drachenbootcup Königs Wusterhausen
: Flower Power und Schlümpfe – die lustigsten Bilder

Beim Drachenbootcup in Königs Wusterhausen steht gute Laune und Spaß an erster Stelle. Die schrillsten Kostüme und motiviertesten Teams.
Von
Maria Häußler
Königs Wusterhausen
Jetzt in der App anhören
Flower Power

Silvia Kersten aus Königs Wusterhausen paddelt als Blumenmädchen beim Drachenbootcup 2025.

Maria Häußler
  • Der Drachenbootcup in Königs Wusterhausen ist ein Volksfest mit 48 Teams.
  • Teams wie "Flower Power" und "Pflegionäre" tragen schrille Kostüme.
  • Es gibt Preise für Schnelligkeit und Kreativität.
  • Erste Rennen starten um 9.30 Uhr, Zuschauer machen Fotos.
  • Website veröffentlicht bald Ergebnisse.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

An der Neuen Mühle in Königs Wusterhausen stehen an diesem Samstagmorgen (10. Mai) die Autos schon um 8 Uhr im absoluten Halteverbot. Kein Wunder, denn der Drachenbootcup im Strandbad Neue Mühle ist nicht nur ein Bootsrennen mit 48 Teams, sondern ein Ereignis mit Volksfestcharakter: Es duftet nach Waffeln und Würstchen, auf der großen Bühne animieren Tänzer zum gemeinsamen Zumba und viele Teams tragen schrille Kostüme.

Dabei fällt auf, dass es den Einhörnern und Bananen aus Königs Wusterhausen und Umgebung vielmehr ums Dabeisein geht, als ums Gewinnen. Andere Teams aus Sachsen-Anhalt oder Polen wirken dagegen sportlich und kämpferisch. Belohnt wird beim Drachenbootrennen in Königs Wusterhausen allerdings nicht nur Schnelligkeit, es gibt auch einen Kreativpreis für die ausgefallenste Idee.

Die „Pflegionäre“ aus dem Klinikum Dahme-Spreewald tanzen

Besonders bunt sind die „Pflegionäre“ vom Klinikum Dahme-Spreewald gekleidet. Die Auszubildenden in der Pflege und ihre Lehrer tragen blaue und lila Perücken, Tüllröcke und Blumenketten. „Meistens sind wir die Letzten und bekommen den schlafenden Drachen“, sagt Lehrerin Yvonne Viehring. „Wir haben nur einmal zusammen trainiert. Letztes Jahr haben wir den Kreativpreis bekommen, aber das ist nicht immer so.“ An diesem Tag duzen sich die Lehrer und Schüler ausnahmsweise, erzählt die Pflegerin.

  • Einhörner

    Die Einhörner vom Klinikum Dahme-Spreewald tanzen zum Bühnenprogramm, das schon frühmorgens startet.

    Maria Häußler
  • Die Pflegionäre aus dem Klinikum Dahme-Spreewald dürfen an diesem Tag ihre Lehrerinnen duzen.

    Die Pflegionäre aus dem Klinikum Dahme-Spreewald dürfen an diesem Tag ihre Lehrerinnen duzen.

    Maria Häußler
  • Banana

    Das Anziehen der Bananenkostüme gestaltet sich schwierig.

    Maria Häußler
  • Banane

    Auch die Dekoration an den Camps ist den Teams wichtig.

    Maria Häußler
  • Flower Power

    Silvia Kersten (rechts) ist Physiotherapeutin aus Königs Wusterhausen.

    Maria Häußler
  • Das Flower Power Team trägt Halsketten mit Peacezeichen.

    Das Flower-Power-Team trägt Halsketten mit Peacezeichen.

    Maria Häußler
  • Das Team SAS (Spaß am Sport) ist aus Sachsen-Anhalt angereist.

    Das Team SAS (Spaß am Sport) ist aus Sachsen-Anhalt angereist.

    Maria Häußler
  • Die ersten Teams starten um 9.30 Uhr.

    Die ersten Teams starten beim Drachencup in Königs Wusterhausen um 9.30 Uhr.

    Maria Häußler
  • Durch Zählen wird bei Drachenbootrennen der Takt beim Paddeln vorgegeben.

    Durch Zählen wird bei Drachenbootrennen der Takt beim Paddeln vorgegeben.

    Maria Häußler
1 / 9

Die Konkurrenz schläft nicht. Ganz in der Nähe macht sich gerade das „Flower-Power-Team“ bereit für das erste Rennen. Auch sie arbeiten im Krankenhaus in Königs Wusterhausen. Silvia Kersten und ihr Team sind Physiotherapeuten. Sie verteilt gerade Halsketten mit einem Peacezeichen und signalisiert, dass sie nicht viel Zeit hat, weil es gleich losgeht. „Wir sind einfach nur für den Spaß hier und verlieren wahrscheinlich“, antwortet stattdessen ihr Sohn Peer und schaut sich um. „Da sind ja heute viele dabei, die nehmen das richtig ernst.“

Blubb

Ralph Nowak und René Kauz freuen sich, beim Drachenbootcup dabei zu sein. Sie engagieren sich für das Netzwerk Senzig.

Maria Häußler

Die Paddel Piraten vom Netzwerk Senzig steigen gerade in ihre Baströcke aus Kunststoff und sind sich nicht ganz so einig über den Ernst der Lage. „Der Spaß steht an erster Stelle, es geht um das Ereignis“, sagt Ralph Nowak. „Das wird hier unterschiedlich gesehen. Wir wollen schon gewinnen“, sagt sein Paddelkollege, der zufällig mitgehört hat. Das Netzwerk Senzig sei eine Organisation, die zum Beispiel Wanderungen und Spieleabende für Senioren organisiert, erklärt René Kauz, der die Teilnahme organisiert hat.

In Königs Wusterhausen starten die ersten Drachenboote.

In Königs Wusterhausen starten die ersten Drachenboote um 9.30 Uhr.

Maria Häußler

Eine Frauenmannschaft aus Grünau nennt sich „Böse Tanten“

Während sich die Männer aus Senzig noch einkleiden, wärmen sich andere Teams bereits auf der Wiese vor dem Steg auf und kreisen ihre Arme. Auf ihre T-Shirts sind Drachen gedruckt, sie heißen Kanalratten oder Treibholz. Das Jahr über trainiert hat auch die Frauenmannschaft „Böse Tanten“. Sie kommen vom Arthur Bäcker Club Grünau. Dörte erzählt, dass die Bösen Tanten in der Vorrunde mit den Mixed-Teams zusammen antreten, es im Finallauf dann aber um den Sieg als bestes Damen-Team geht.

Um 9.30 Uhr starten die ersten Vorläufe. Auch das Flower-Power-Team paddelt mit. „Zwei, drei, vier“, schallt es übers Wasser. Am Bug der Boote steht jeweils eine Person, die laut mitzählt, damit alle im Takt paddeln. Die Zuschauer am Ufer schießen Fotos. In einer der vordersten Zuschauerreihen steht ein Team aus Königs Wusterhausen, das sich zu den blauen T-Shirts weiße Mützen auf den Kopf gesetzt hat: Auch die Wasserschlümpfe hoffen auf den Kreativpreis.

Schlümpfe

Die Wasserschlümpfe aus Königs Wusterhausen sind gut gelaunt.

Maria Häußler

Die Ergebnisse werden in Kürze auf der Website des Drachenbootcups veröffentlicht.