Feuerwehr in Königs Wusterhausen
: Bau der Feuerwache Wernsdorf live im Netz zu sehen

Wer will, kann den Bauarbeitern am Gerätehaus der Feuerwehr in Wernsdorf jetzt jeden Tag live auf die Finger schauen – auf gleich vier Webcams. Andere Projekte in Königs Wusterhausen könnten folgen.
Von
Till Eichenauer
Königs Wusterhausen
Jetzt in der App anhören
In der Region Ulm und Neu-Ulm gibt es zahlreiche Webcams, die zur Beobachtung der aktuellen Situation des Wetters, Verkehrs und der Baustellen dienen. (Symbolbild)

epa04103686 (FILE) A file picture dated 24 April 2012 shows CCTV cameras in central London, Britain, 24 April 2012. Millions of webcam images from internet users not suspected of wrongdoing were collected by British spy agency GCHQ with the help of the US National Security Agency (NSA), secret documents seen by the Guardian newspaper revealed 27 February. The programme, codenamed Optic Nerve, gathered millions of webcam images from Yahoo users from 2008-12, transferring them to agency databases regardless of whether users were terrorism suspects, the report says. EPA/ANDY RAIN *** Local Caption *** 50313084 ++ +++ dpa-Bildfunk +++

Über vier Kameras wird der Baufortschritt für das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr in Wernsdorf live ins Internet übertragen. Ganz live ist es aber nicht: Die Bilder werden nur einmal pro Stunde aktualisiert. (Symbolbild)

Andy Rain/dpa

Vier Bauarbeiter in orangefarbener Arbeitskleidung stehen um eine Betonverschalung. Der Schatten eines Krans fällt auf die Baustelle. An diesem Kran hängt eine von vier Webcams, mit der interessierte Bürgerinnen und Bürger nun den Baufortschritt des Feuerwehrgerätehauses in Wernsdorf verfolgen können.

Leider gab es seit dem ersten Spatenstich am 17. September 2025 bereits einige Rückschläge: Die Nähe zum See und der hohe Grundwasserstand verzögerten die Tiefbauarbeiten. Dann konnte wegen des starken Frosts das Fundament nicht gegossen werden.

Seit der feierlichen Grundsteinlegung am 9. April 2026 geht es nun aber richtig los. In den nächsten Monaten soll das Gebäude mit Stellplätzen für die Feuerwehrfahrzeuge, einem Schulungsraum und Sanitäranlagen zügig aus dem Boden wachsen.

Vier Kameras zeigen den Baufortschritt an der Feuerwache in Wernsdorf

Jetzt kann man diesen Prozess bequem von zu Hause aus verfolgen. Hier gibt es die Aufnahmen vom Morgen des 15. April in einer Bildergalerie:

  • Baustelle der Feuerwache Wernsdorf. Im Hintergrund ist die Niederlehmer Chaussee zu sehen.

    Baustelle der Feuerwache Wernsdorf am Morgen des 15. April 2026. Im Hintergrund ist die Niederlehmer Chaussee zu sehen.

    Till Eichenauer (Screenshot von www.bergerholding.com)
  • Die ersten Außenmauern der Feuerwache sind bereits zu erkennen.

    Die ersten Außenmauern der Feuerwache sind bereits zu erkennen.

    Till Eichenauer (Screenshot von www.bergerholding.com)
  • Baurbeiter in oranger Kleidung arbeiten an den Fundamenten der Feuerwache.

    Bauarbeiter in oranger Kleidung arbeiten an den Fundamenten der Feuerwache.

    Till Eichenauer (Screenshot von www.bergerholding.com)
  • Bis 2027 soll das neue Gebäude der freiwilligen Feuerwehr in Wernsdorf fertig sein.

    Bis 2027 soll das neue Gebäude der freiwilligen Feuerwehr in Wernsdorf fertig sein.

    Till Eichenauer (Screenshot von www.bergerholding.com)
1 / 4

Laut Plan soll im Sommer 2026 bereits Richtfest gefeiert werden. Die Fertigstellung des Geräthauses in Wernsdorf ist dann für 2027 geplant. Die Kosten für das gesamte Projekt sind mit 6,7 Millionen Euro angegeben, wobei 800.000 Euro davon Zuwendung des Landes Brandenburg sind.

Die stündlich aktualisierten Bilder der vier Baustellenkameras findet man auf der Website der Stadt Königs Wusterhausen. Dort gibt es auch ein „Bautagebuch“, das die Fortschritte in Wernsdorf dokumentiert.

Die Bürgermeisterin Michaela Wiezorek hatte die Baustellenkamera in der Stadtverordnetenversammlung Mitte Dezember vergangenen Jahres angekündigt. Damals kündigte sie an, dass Kameras wie diese auch bei weiteren Bauprojekten der Stadt zum Einsatz kommen könnten, „damit wir immer transparent darstellen können, was sich auf unseren Baustellen bewegt.“