Feuerwehr in Königs Wusterhausen: Bau der Feuerwache Wernsdorf live im Netz zu sehen

Über vier Kameras wird der Baufortschritt für das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr in Wernsdorf live ins Internet übertragen. Ganz live ist es aber nicht: Die Bilder werden nur einmal pro Stunde aktualisiert. (Symbolbild)
Andy Rain/dpaVier Bauarbeiter in orangefarbener Arbeitskleidung stehen um eine Betonverschalung. Der Schatten eines Krans fällt auf die Baustelle. An diesem Kran hängt eine von vier Webcams, mit der interessierte Bürgerinnen und Bürger nun den Baufortschritt des Feuerwehrgerätehauses in Wernsdorf verfolgen können.
Leider gab es seit dem ersten Spatenstich am 17. September 2025 bereits einige Rückschläge: Die Nähe zum See und der hohe Grundwasserstand verzögerten die Tiefbauarbeiten. Dann konnte wegen des starken Frosts das Fundament nicht gegossen werden.
Seit der feierlichen Grundsteinlegung am 9. April 2026 geht es nun aber richtig los. In den nächsten Monaten soll das Gebäude mit Stellplätzen für die Feuerwehrfahrzeuge, einem Schulungsraum und Sanitäranlagen zügig aus dem Boden wachsen.
Vier Kameras zeigen den Baufortschritt an der Feuerwache in Wernsdorf
Jetzt kann man diesen Prozess bequem von zu Hause aus verfolgen. Hier gibt es die Aufnahmen vom Morgen des 15. April in einer Bildergalerie:
Laut Plan soll im Sommer 2026 bereits Richtfest gefeiert werden. Die Fertigstellung des Geräthauses in Wernsdorf ist dann für 2027 geplant. Die Kosten für das gesamte Projekt sind mit 6,7 Millionen Euro angegeben, wobei 800.000 Euro davon Zuwendung des Landes Brandenburg sind.
Die stündlich aktualisierten Bilder der vier Baustellenkameras findet man auf der Website der Stadt Königs Wusterhausen. Dort gibt es auch ein „Bautagebuch“, das die Fortschritte in Wernsdorf dokumentiert.
Die Bürgermeisterin Michaela Wiezorek hatte die Baustellenkamera in der Stadtverordnetenversammlung Mitte Dezember vergangenen Jahres angekündigt. Damals kündigte sie an, dass Kameras wie diese auch bei weiteren Bauprojekten der Stadt zum Einsatz kommen könnten, „damit wir immer transparent darstellen können, was sich auf unseren Baustellen bewegt.“





