Gewalt am Flughafen BER
: Schwarzfahrer verletzt Polizistin bei Festnahme

Auf dem Weg zum Flughafen BER gibt es Ärger bei einer Ticketkontrolle. Im Airport-Bahnhof kommt die Polizei dazu. Am Ende wird eine Polizistin bespuckt und verletzt.
Von
Till Eichenauer
Schönefeld
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S45 in Flughafen BER

Zwei Polizisten patrouillieren am Bahnsteig unter dem Flughafen BER. Am Flughafen und an Bahnhöfen generell ist die Bundespolizei zuständig.

Till Eichenauer
  • Dienstagmorgen (10.3.) wurde am BER-Bahnhof eine Polizistin verletzt
  • DB-Kontrolle fand 24-jährigen ohne Ticket im Regionalexpress
  • Bundespolizei traf den Polen schlafend an, er versuchte zu flüchten
  • Bei Festnahme spuckte er der Polizistin ins Gesicht, verletzte ihre Hand
  • Anzeigen u. a. wegen tätlichen Angriffs; danach auf freien Fuß gesetzt

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Bahnhof Flughafen Berlin Brandenburg im Landkreis Dahme-Spreewald wurde am Dienstagmorgen (10.3.) eine Polizistin im Einsatz verletzt. Wie die Bundespolizei mitteilte, kontrollierten Mitarbeitende der Deutschen Bahn gegen 6.40 Uhr einen Mann, der ohne gültigen Fahrschein im Regionalexpress unterwegs war.

Die Kontrolleure riefen die Bundespolizisten hinzu. Zwei Beamte trafen den 24-jährigen polnischen Staatsangehörigen schlafend im Zug im Bahnhof des BER an. Nach Angaben der Polizei forderten die Beamten den Mann mehrfach auf, den Zug zu verlassen. Woraufhin dieser plötzlich versucht haben soll zu flüchten. Die zwei Polizisten konnten ihn jedoch festhalten und vorläufig festnehmen.

Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen den Mann zwei Ausschreibungen zur Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft Krefeld wegen Diebstahls vorlagen. Während der Festnahme soll der Mann der Polizistin dann ins Gesicht gespuckt haben, woraufhin die Einsatzkräfte ihn zu Boden brachten und fesselten. Dabei verletzte der Mann die Polizistin an der linken Hand.

Die Bundespolizei brachte den Mann für weitere Maßnahmen zur Dienststelle. Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Erschleichen von Leistungen, Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet. Danach wurde der Mann auf freien Fuß gesetzt.