Hitze in Königs Wusterhausen: MAWV fordert Menschen zum Wasser sparen auf

Blumen gießen und Rasen sprengen? Bitte nicht mehr mit Trinkwasser! Dazu ruft der Märkische Abwasser- und Wasserzweckverband (MAWV) auf. Was Menschen rund um Königs Wusterhausen beim Wasserverbrauch beachten sollen. (Symbolfoto)
Julian Stratenschulte/dpa- MAWV stellt Wasserampel auf Rot und ruft zum deutlichen Wassersparen auf.
- Kein Trinkwasser für Gartenbewässerung, Poolbefüllung und Autowäsche nutzen.
- Grund ist die anhaltende Hitze – der Verbrauch droht die Förderleistung zu übersteigen.
- Betroffen sind Kommunen von Königs Wusterhausen bis in den Spreewald.
- Im Norden zählen u. a. Schönefeld, Zeuthen, Wildau, Zossen, Bestensee und Heidesee dazu.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In den Brandenburger Kommunen südöstlich von Berlin bis in den Spreewald sollen die Menschen ihren Wasserverbrauch deutlich einschränken. Der Märkische Abwasser- und Wasserzweckverband (MAWV) hat seine Wasserampel wegen der anhaltenden Hitze, die auch den Raum Königs Wusterhausen fest im Griff hat, auf Rot gestellt. Das teilte der Verband auf seiner Internetseite mit.
Nach Angaben des MAWV wird dringend dazu aufgerufen, weniger Trinkwasser zu verbrauchen. Hintergrund ist, dass der aktuelle Verbrauch die Förderleistung des Verbandes zu überschreiten droht.
Die Menschen im Verbandsgebiet werden deshalb gebeten, auf die Bewässerung ihrer Gärten zu verzichten. Auch zum Auffüllen von Pools und zum Autowaschen soll Trinkwasser nicht genutzt werden.
Wasser sparen: Von Königs Wusterhausen bis in den Spreewald
Mit den Regeln der Wasserampel soll laut Verband verhindert werden, dass es in längeren Trockenperioden zu einem Wassernotstand kommt.
Zum Versorgungsgebiet des MAWV mit Sitz in Königs Wusterhausen gehören nach eigenen Angaben 20 Gemeinden. Im nördlichen Teil zählen neben KW auch Schönefeld, Schulzendorf, Eichwalde, Zeuthen, Wildau, Mittenwalde, Zossen, Bestensee und Heidesee dazu.

Das Gebiet des Märkischer Abwasser- und Wasserzweckverbands (MAWV) innerhalb des Betriebsführungsgebiets der Dahme-Nuthe Wasser-, Abwasserbetriebsgesellschaft (DNWAB).
Till Eichenauer (Screenshot von „www.dnwab.de“)Im Süden erstreckt sich das Gebiet des Wasserverbandes bis in den Spreewald. Neben Kommunen im Landkreis Dahme-Spreewald gehören auch mehrere Gemeinden aus dem benachbarten Oder-Spree zum MAWV, darunter Bereiche in Storkow.
Berlin und Brandenburg erlebt aktuell eine wahre Hitzewelle. Und diese soll noch weiter anhalten, wie ein Blick auf das Wetter der kommenden Tage zeigt. Erwartet werden demnach Temperaturen bis 40 Grad.
(mit dpa)
