Schnee am Flughafen BER: Mit diesen Flug-Verzögerungen müssen Reisende rechnen

Winter mit Schnee am Flughafen BER Schönefeld: Ein Airbus der Fluggesellschaft Eurowings wird vor dem Start enteist. (Archivbild)
Soeren Stache/dpa- Schnee und Eis führten am 4.1. zu Flugverspätungen am Flughafen BER in Schönefeld.
- Trotz schwieriger Bedingungen läuft der Betrieb am BER stabil, Piloten lassen Flugzeuge enteisen.
- Winterdienst mit 35 Mitarbeitenden im Dauereinsatz, um Start- und Landebahnen freizuhalten.
- Griechenland sperrte am Sonntag fast den gesamten Luftraum wegen Problemen bei der Fluglotsen-Kommunikation.
- Schnee in den Niederlanden verursachte Flugausfälle, auch Verbindungen nach/von Amsterdam betroffen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das Winter-Wetter am BER Schönefeld und Probleme in anderen europäischen Ländern haben am am Sonntag (4.1.) zu einigen Flug-Verspätungen geführt. Laut BER-Pressesprecher Dennis Dobrowolksi läuft der Flugalltag dennoch beinahe regulär: „Trotz erschwerter Bedingungen durch Schnee und Eis läuft der Betrieb am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) auch heute Mittag stabil.“
Wegen der frostigen Temperaturen würden sich viele Pilotinnen und Piloten vor dem Start für eine Enteisung ihrer Flugzeuge entscheiden. Das sei zwar ein Routineverfahren und werde an allen Flughäfen bei Minusgraden durchgeführt, könne aber in Verbindung mit notwendigen Schneeräumen auf Start- und Landebahnen zu leichten Verzögerungen führen. Dazu kommen Probleme an anderen europäischen Flughäfen, die sich auch am BER bemerkbar machten.
Und für heute Abend sagen Wetterdienste für Schönefeld noch mehr Neuschnee voraus. Deshalb ist allen Flugreisenden zu empfehlen, sich auf winterliche Bedingungen bei der An- und Abreise einzustellen und sich vor Reiseantritt über den aktuellen Status ihres Fluges zu informieren.
Griechenland stoppt Flugverkehr – Ausfälle in den Niederlanden
Der Winterdienst arbeite routiniert und sei durchgängig im Einsatz, so Dobrowolski: „Rund 35 Kolleginnen und Kollegen des Winterdienstes sind seit der Nacht im Einsatz und sorgen für geräumte und enteiste Verkehrsflächen.“ Start- und Landebahnen, Rollwege und Vorfelder würden behandelt, um Vereisung vorzubeugen. Im Tagesverlauf rechnen wir mit Neuschnee, den wir dann schnellstmöglich räumen. „Der Winterdienst ist unverzichtbar, um einen sicheren Betrieb für Passagiere, Mitarbeitende und Airlines zu gewährleisten“, betont der Pressesprecher und bittet um Verständnis für etwaige Verzögerungen.
Völlig unabhängig vom deutschen Winter kam es am Wochenende zu schweren Einschränkungen im Flugbetrieb anderer europäischer Länder. So funktionierte am Sonntagmittag und am Nachmittag in Griechenland die Kommunikation der Fluglotsen untereinander nicht, möglicherweise waren auch die Funkverbindungen der Lotsen mit den Crews der Flugzeuge in der Luft unterbrochen. Fast der gesamte griechische Luftraum wurde für Stunden gesperrt. Die Ursachen werden noch untersucht.
Dazu kamen starke Schneefälle in den Niederlanden, die am Samstag und Sonntag zu Flugausfällen und Verzögerungen führten. Der BER war auch davon betroffen: Laut Flughafensprecher wurden drei Abflüge nach Amsterdam sowie drei Ankünfte von dort jeweils von der anbietenden Airline gestrichen.

