Sperrung bei Königs Wusterhausen: B179 an Autobahn A10 gesperrt, große Umleitung

B179 bei Königs Wusterhausen an der Autobahn A10: Die viel befahrene Bundesstraße soll mehrfach voll gesperrt werden.
Christian Heinig- Ab Mitte Juni wird die B179 bei Königs Wusterhausen voll gesperrt – Start am Knoten B179/K6160/L400/A10.
- Die Fahrbahn wird auf rund fünf Kilometern saniert; die Arbeiten sollen etwa fünf Monate dauern.
- Offizielle Umleitung über L400/L402/L40 via Wüstemark, Rotberg, Dahlewitz, Brusendorf und Ragow.
- Die A10-Anschlussstelle KW ist zeitweise nicht nutzbar; später halbseitige Führung mit Ampel.
- L401 zwischen Wildau und KW soll bis 15. Juni halbseitig enden, um als Umleitungsroute zu dienen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Sommerzeit ist Bauzeit – das gilt in diesem Jahr auch für Königs Wusterhausen und Umgebung. In den kommenden Wochen müssen sich Anwohner und Pendler hier gleich an mehreren neuralgischen Punkten auf Einschränkungen einstellen.
Den Anfang macht die L401 zwischen KW und Wildau (Richard-Sorge-Straße), wo auf Höhe des Autohauses Wernecke und der Shell-Tankstelle ein Radweg ausgebaut werden soll. Die Folge: eine einseitige Sperrung für Autofahrer in Fahrtrichtung Königs Wusterhausen bis mindestens Mitte Juni. Als Umleitung dient unter anderem die B179 am A10 Center.
Doch diese Option ist endlich. Denn auch die Bundesstraße B179, die als Umgehungsstraße von Königs Wusterhausen dient, wird bald zur Baustelle. Sie soll umfassend saniert werden. Betroffen davon ist dann auch die Autobahn-Anschlussstelle Königs Wusterhausen und das Einkaufscenter.
B179 bei Königs Wusterhausen: Start mit Sperrung Mitte Juni
Wie der Landesbetrieb Straßenwesen mitteilt, soll entlang der B179 bei KW (Dahme-Spreewald) ab Mitte Juni 2026 die Fahrbahn erneuert werden. Der Landesbetrieb plant die Sanierung der Ortsumgehung auf einer Länge von rund fünf Kilometern. Die Arbeiten sollen etwa fünf Monate dauern und im vierten Quartal 2026 abgeschlossen werden.
Die Sanierung sei zur Substanzverbesserung der Fahrbahn notwendig, um sichere Verkehrsverhältnisse weiterhin gewährleisten zu können, heißt es auf Nachfrage. Laut Landesbetrieb betragen die Kosten rund 2,4 Millionen Euro. Sie werden vom Bund getragen.
Start der Großbaustelle ist dem Landesbetrieb zufolge der Knotenpunkt B179/K6160/L400/A10 an der Anschlussstelle Königs Wusterhausen. Von hier wird die Bundesstraße in Richtung Königspark bis zum Bereich Halskestraße/Am Technologiepark zunächst voll gesperrt.
Das bedeutet, dass die in diesem Bereich liegende A10-Anschlussstelle in Fahrtrichtung Niederlehme, Dreieck Spreeau, Prenzlau und Frankfurt (Oder) für den Verkehr nicht nutzbar sein wird. Die Abfahrt an gleicher Stelle ebenfalls nicht.

A10-Anschlussstelle in Königs Wusterhausen: Die Zufahrt Richtung Dreieck Spreeau, Prenzlau und Frankfurt (Oder) wird zeitweise nicht nutzbar sein.
Christian HeinigB179 bei KW: Offizielle Umleitung fast 30 Minuten
Wie lange genau die Vollsperrung dauert, ist derzeit noch offen. Fest steht schon jetzt: Autofahrer müssen sich währenddessen auf erheblich längere Fahrzeiten in diesem Bereich einstellen. Die offizielle Umleitung, die der Landesbetrieb in seiner ersten Mitteilung zur Baumaßnahme angegeben hat, ist riesig. Sie führt vom Knotenpunkt an der Chausseestraße über Wüstemark (L400), Rotberg (L402), Dahlewitz, Brusendorf und Ragow (L40). Je nach Verkehrslage liegt die Fahrtzeit bei 25 bis 30 Minuten statt wie sonst bei 5, wäre die B179 befahrbar.

Diese Umleitung hat der Landesbetrieb zur Sanierung der Bundesstraße B179 bei Königs Wusterhausen bislang offiziell bekannt gegeben. Möglicherweise kommen aber auch noch weitere Umfahrungsrouten dazu.
Landesbetrieb Straßenwesen Screenshot MOZFraglich ist, ob sich alle Verkehrsteilnehmer an diese weiträumige Umfahrung halten werden. Ortskundige Autofahrer dürften vermutlich ihr Glück auch über andere Wege versuchen, etwa die in der Nähe liegende Autobahn A13 und die A10-Anschlussstelle Niederlehme. Oder auch über die Ortsdurchfahrt Wildau – vorausgesetzt, dass die Fahrbahn an der L401-Baustelle Richtung Königs Wusterhausen wieder rechtzeitig frei wird.
Wie eine Nachfrage beim Landesbetrieb ergab, ist das Ziel, dass sich beide Maßnahmen zeitlich nicht überlappen. Offenbar auch deshalb, weil die Verbindungsstrecke zwischen Wildau und KW über die Richard-Sorge-Straße (L401) ebenfalls als Umfahrungsoption dienen soll.
Offiziell soll die halbseitige Sperrung dort am 15. Juni beendet werden. Der Begin hat sich allerdings verzögert. Dennoch gibt man sich beim Landesbetrieb optimistisch. „Nach aktuellem Stand gehen wir davon aus, dass die Arbeiten rechtzeitig fertiggestellt werden, sodass die Strecke anschließend wie vorgesehen als Umleitungsroute für die Arbeiten an der B179 bei Königs Wusterhausen zur Verfügung steht“, sagt eine Sprecherin.
Die zeitliche Abstimmung der Maßnahmen erfolge bewusst mit Blick auf eine möglichst geringe Belastung für Verkehrsteilnehmende und Anwohnende, fügt sie hinzu.
B179 bei KW: Nach Freigabe folgt zunächst halbseitige Sperrung
Was die Sanierung an der B179 angeht, so soll der Abschnitt in Fahrtrichtung Königsberg freigegeben werden, sobald er fertig ist. Danach werde die Gegenfahrbahn saniert, also in Richtung Wildau. „In dieser Phase werde der Verkehr halbseitig an der Baustelle vorbeigeführt und per Ampel geregelt“, heißt es in der Mitteilung des Landesbetriebs. Zumindest die Autobahnanschlussstelle KW sollte dann wieder erreichbar sein.
Allerdings soll auch der weitere Abschnitt der B179 bis zum Abzweig der L30 bei Schenkendorf erneuert werden. Dort sind mehrere Bauabschnitte unter Vollsperrung vorgesehen.
Um Einschränkungen für den Schulbusverkehr zu vermeiden, sollen die Arbeiten zwischen dem Knotenpunkt B179/L40 und dem Technologiepark in den Sommerferien erledigt werden. Dieser Teil werde zudem in zwei kleinere Abschnitte unterteilt, um Belastungen für Anwohner und Gewerbetreibende möglichst gering zu halten.
Alle, die die B179 nutzen, um zum A10 Center Wildau zu kommen, dürfen ebenfalls aufatmen: Das Einkaufscenter soll während der Bauzeit weiterhin erreichbar bleiben, heißt es. Wie genau, ist noch nicht bekannt. Eine entsprechende Umleitung werde aber ausgeschildert, so der Landesbetrieb.
Bis zum Baubeginn sollen außerdem nähere Angaben zu Terminen und Umleitungsstrecken veröffentlicht werden. Über mögliche Änderungen im öffentlichen Nahverkehr werde zudem rechtzeitig informiert.


