Sperrung in Königs Wusterhausen: Das sagen Anwohner und Betreiber an der Bahnhofstraße

Der erste Abschnitt der Bahnhofstraße in Königs Wusterhausen ist abgesperrt, die Bagger sind angerollt. Die Reaktionen sind unterschiedlich.
Maria Häußler- Bahnhofstraße in Königs Wusterhausen erhält ebeneres Pflaster für mehr Sicherheit.
- Erster Abschnitt vom Brunnenplatz bis zur Kanalbrücke ist seit 7. April abgesperrt.
- Lieferungen betroffen: Restaurant Jagdschloss 1896 und Eiscafé improvisieren Zugänge.
- Anwohnende überrascht vom gesperrten Brunnenplatz – Autos konnten noch wegfahren.
- Erwartungen: weniger Lärm, klare Parkmarkierungen – Abschluss des Abschnitts voraussichtlich im Juli.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das Kopfsteinpflaster der Bahnhofstraße wird ersetzt. Ein ebeneres Pflaster soll für mehr Sicherheit und beeinträchtigten Personen das Einkaufen erleichtern. Baustart ist der 8. April, doch am 7. April ist der erste Abschnitt vom Brunnenplatz bis zur Kanalbrücke bereits abgesperrt. Um die Gullydeckel herum liegen kleine Haufen von gelösten Steinen und die Bagger sind angerollt.
Einige Menschen kommen vom Markt, bleiben am Brunnenplatz stehen und deuten auf das Kopfsteinpflaster. Eine Frau gestikuliert und ruft den Bauarbeitern etwas zu. Es ist die Betreiberin des Restaurants Jagdschloss 1896, das am Ende des Bauabschnitts am Nottekanal liegt. Die nicken. Sie habe gefragt, ob sie die Absperrung aushängen und hinübergehen darf. „Ich bekomme am Freitag meine Ware und dann trage ich die sicher nicht hier ganz außen rum“, erklärt sie.
Auch das Eiscafé am Stübchen hat infolge des Umbaus Probleme mit der Lieferung. Der Kühltransporter kann nun nicht mehr direkt vor dem Geschäft halten. „Ja, da müssen wir improvisieren“, sagt Julia Sander, eine der Betreiberinnen. „Heute ist er am Marktplatz stehen geblieben und dann haben sie sie mit Wägen rübergefahren.“ In Zukunft könnte eine Lösung sein, dass der Lieferant mit einem kleineren Auto kommt und das Café über die Tiefgarage beliefert, so Sander.
Bahnhofstraße Königs Wusterhausen: kleine Überraschungen
Eine Anwohnerin und ein Anwohner stehen auf dem kleinen Abschnitt, der für die Fußgänger freigelassen wurde, und schauen auf die Baustelle. Eine Überraschung sei für sie, dass der Brunnenplatz auch abgesperrt wurde. Die Anwohner seien zu einer Informationsveranstaltung eingeladen worden. „Dort wurde das meines Wissens nicht gesagt und wir hatten unsere Autos noch dort stehen“, sagt die Anwohnerin, die ihren Namen nicht nennen will. „Aber wenn man miteinander redet, geht das.“ Die Autos konnten sie wegfahren.
„Das mit der Müllentsorgung hat gut geklappt“, sagt Oliver Christ, der neben ihr steht. Den Umbau findet er sinnvoll. „Die Lautstärke wird weniger. Außerdem fahren die Fahrrad- und Rollerfahrer auf dem Bürgersteig.“ Die beiden Anwohnenden hoffen, dass auf dem neuen Pflaster Markierungen für die Parkplätze für Ordnung sorgen. Auf dem alten Pflaster hätten diese nicht angebracht werden dürfen.
Der Bau an dem Abschnitt soll voraussichtlich im Juli abgeschlossen sein.
