Unfall in Königs Wusterhausen
: Boot auf dem Krossinsee in Wernsdorf gesunken

UPDATE 12.40 Uhr: Auf dem Krossinsee in Wernsdorf gab es einen Schiffsunfall. Ein Boot ist im Hafen gesunken – dabei ist Öl ins Wasser gelangt. Was bekannt ist.
Von
Stefan Staindl,
Till Eichenauer
Wernsdorf
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Die Einfahrt des Campingplatzes am Krossinsee. Warum das Schiff untergegangen ist, konnte die Berliner Polizei nicht sagen.

Die Einfahrt des Campingplatzes am Krossinsee. Dort ist ein Schiff untergegangen.

Chistian Heinig
  • Boot (11 x 3 m) sank auf dem Krossinsee in Wernsdorf – Feuerwehr im Einsatz seit 6:04 Uhr.
  • Keine Verletzten gemeldet, Bootstyp noch unklar (Segelyacht oder Motorboot).
  • Unklar, ob Betriebsstoffe ausgetreten sind – THW-Techniker wird hinzugezogen.
  • Einsatzgebiet: Wasserfläche in Brandenburg, Landseite gehört zu Berlin.
  • Bergung des Boots wird zeitnah vorbereitet, genaue Ursache noch unbekannt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Um 6.04 Uhr rückten die Feuerwehren aus Königs Wusterhausen, Niederlehme und Wernsdorf (Dahme-Spreewald) aus. Ihr Ziel: der Hafen an der Dorfstraße in der Nähe des Campingplatzes Krossinsee.

Wie die Leitstelle Lausitz informiert, ist dort ein Boot mit den Maßen 11 mal 3 Meter gesunken. Personenschaden habe es nicht gegeben. Zurzeit sei nicht bekannt, um was für ein Bootstyp es sich handelt – ob Segelyacht oder Motorboot. Auch die Berliner Polizei konnte dazu keine Angaben machen. Jedoch soll bei dem Unfall Betriebsstoffe ausgetreten sein. Um eine Verschmutzung des Wassers zu verhindern, wurde eine Öl-Sperre ausgelegt. Auf der Wasseroberfläche schimmere Benzin, das jedoch mit der Zeit verdunste, teilt der Lagedienst der Leitstelle Lausitz mit.

Um das Boot zu bergen und Gewissheit zu erlangen, wurde zeitnah das Technische Hilfswerk (THW)  aus Fürstenwalde zur Einsatzstelle hinzugezogen. Laut dem Lagedienst laufen gemeinsam mit der Wasserschutzpolizei die Vorbereitungen zur Bergung des Bootes. Die Betreiberin des Bootsverleihs teilte mit, dass der angrenzende Badestrand des Campingplatzes als erste Vorsichtsmaßnahme geschlossen wurde.

Kuriosum am Rande: Die Wasserfläche, auf der der Einsatz stattfindet, gehört zum Land Brandenburg. Die Landseite, über die die brandenburgischen Feuerwehren zum Einsatzort gefahren sind, gehört hingegen zum Land Berlin. Die Feuerwehr Königs Wusterhausen war mit vier Fahrzeugen am Einsatz beteiligt.