Wasserskipark Zossen
: Action-Urlaub in Brandenburg – das wird geboten

Mit 30 Sachen auf dem Wakeboard übers Wasser brettern oder gemütlich am Strand liegen – im Wasserski-Park Zossen geht beides. Was der nicht ganz günstige Spaß kostet.
Von
Till Eichenauer
Zossen
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Maximilian und Ralf Bach im Wasserskipark Zossen: Vater und Sohn teilen die Leidenschaft fürs Wakeboarding.

Maximilian und Ralf Bach im Wasserskipark Zossen: Vater und Sohn teilen die Leidenschaft fürs Wakeboarding.

Till Eichenauer
  • Wasserskipark Zossen bietet Wakeboarding, Wasserski und Strandurlaub 20 km südlich von Berlin.
  • Action: Wakeboarden mit 30 km/h, Hindernisse, Sprünge – für Anfänger und Profis geeignet.
  • Kinderkurse ab 6 Jahren, Familienangebote ab 27 Euro, Ausrüstung vor Ort mietbar.
  • Aquapark mit Rutschen, Balancier-Strecken und Sprungplattformen ergänzt das Angebot.
  • Seit 2007 geöffnet, Sandabbau sorgt für türkisblaues Wasser – Strand-Ticket ab 3 Euro.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Weißer Sandstrand, türkisblaues Wasser und Surfer am Horizont – und das nicht auf Zypern, sondern bei Zossen! Im Wasserskipark südlich 20 Kilometer südlich von Berlin gibt es echte Urlaubsstimmung. Und wer will, bekommt rasante Action auf dem Wasser.

Mit 30 Kilometern pro Stunde lassen sich Surfer auf kurzen Surf-Brettern mit einer Leine übers Wasser ziehen, springen über Rampen und rutschen über Hindernisse. Immer rundherum im Kreis. Ein paar Profis machen Saltos. „Das kann im Grunde jeder relativ einfach lernen“, sagt Inhaber Andreas Leonhardt, den alle nur Leo nennen. „Wir haben Kunden von sechs bis 80 Jahren hier.“

Für Kinder gibt es eine kleine Anlage in einer Bucht, wo eine Leine vor und zurückgeht. „Das ist dann sehr spielerisch. Die Kleinen können sich auf einem Reifen oder in der Schwimmweste durchs Wasser ziehen lassen, um erstmal die Angst zu verlieren“, erklärt der Chef. Ab acht Jahren könne man dann nach kurzer Übung auch auf die große Anlage wechseln.

In Zossen gibt es Wasserski oder Wakeboard

Für Anfänger wird die Geschwindigkeit auf dem Rundkurs von Zeit zu Zeit von 30 auf 26 Kilometer pro Stunde gedrosselt. „Das macht schon einen erheblichen Unterschied“, sagt Besitzer Leonhardt. Wer vom Brett oder von den Skiern fällt, schwimmt zu einem der schwimmenden Stege am Rand und kann wieder neu starten.

Im Wasserskipark Zossen gibt es auch eine Übungstrecke für Kinder.

Im Wasserskipark Zossen gibt es auch eine Übungstrecke für Kinder. Im Hintergrund ist der Aquapark, ein Wasserspielplatz für Kinder, zu sehen.

Till Eichenauer

Für Familien empfiehlt Andreas Leonhardt den „Großen Kidskurs“ für die jungen Anfänger. „Der Kurs dauert insgesamt vier Stunden und kostet 39 Euro. Davon sind zwei Stunden entweder am Übungslift, und wenn man bereit ist auch auf der großen Bahn.“ Zwischendurch gibt es ein Mittagessen, ein Getränk und ein Eis. „Und zum Schluss gehts noch eine Stunde auf unseren Aquapark.“ Die Eltern können währenddessen auf der großen Veranda oder am Strand entspannen.

Das kostet ein Familientag im Wasserskipark Zossen für vier Personen – Variante 1

Kinder:
2x Mal „Großer Kidskurs“ (Mittagessen, Eis und Getränk inklusive): 78 Euro

Erwachsene:
2x Mal Strand-Ticket: 6 Euro
2x kleine Radler auf der Terrasse: 7 Euro
2x Mal Currywurst mit Pommes: 17,80 Euro

Insgesamt: 108,80 Euro – 27 Euro pro Person

Der Aqua ist ein aufblasbarer Wasserpark auf dem See mit Rutschen, Kletterwänden, Balancier-Strecken und Sprung-Plattformen. Wahlweise gibt es einen Anfängerkurs für die ganze Familie für 27 Euro oder einen Einsteiger-Kidskurs für 20 Euro pro Person. Neoprenanzüge, Surfbretter, Wasserskier, Helme und Schwimmwesten und können direkt vor Ort ausgeliehen werden.

Das kostet ein Familientag im Wasserskipark Zossen für vier Personen – Variante 2

4x Familien-Einsteigerkurs (zwei Stunden): 108 Euro
4x Pommes: 18 Euro
4x Limo: 14 Euro

Insgesamt: 140 Euro – 35 Euro pro Person

Maximilian Bach hat die Einsteiger-Kurse schon lange hinter sich. Wer ihm auf dem Brett zuschaut, kann sehen, was auf dem Surfbrett alles möglich ist. Furchtlos wirbelt er auf seinem Brett übers Wasser und durch die Luft, dreht sich dabei um die eigene Achse. Der 14-Jährige kommt seit drei Jahren fast jedes Wochenende mit seinem Vater Ralf zum in den Wasserski-Park, mit dem er die Leidenschaft zum Wakeboarden teilt.

„Den Sport kann jeder lernen. Und wenn man einmal dabei ist, will natürlich immer neue Tricks lernen und besser werden“, sagt Maximilian Bach. Mittlerweile fährt auf Kabel-Wakeboard-Meisterschaften in ganz Deutschland mit.

Wasserski in Zossen: Weißer Strand seit 2007

Im westlichen Bereich des Baggersees wird nach wie vor Sand abgebaut. „Von dem Sediment kommt auch die türkise Farbe des Wasser“, erklärt Andreas Leonhardt, „ansonsten hat der See fast Trinkwasserqualität.“ Wer einfach nur am Strand liegen und den Wassersportlern zuschauen möchte, kann bekommt ein Strand-Ticket für drei Euro. Der flache Wasserzugang ist besonders familienfreundlich.

Andreas Leonhardt, den alle nur Leo nennen, hat den Park 2007 eröffnet. „Früher war ich selbst professioneller Wasserskiläufer am Boot – ich hab mehrfach die Europameisterschaften gewonnen.“ Nach seiner aktiven Sportlerkarriere hat der Bauingenieur begonnen, selbst eine Anlage für den Wasserski-Sport aufzubauen. „Der Bauantrag hat mich siebeneinhalb Jahre meines Lebens gekostet, aber dann ging es los.“