Diese wurde 1860 dem damaligen Ruppiner  Landrat Friedrich Wilhelm von Schenckendorff als Abschiedsgeschenk von Bürgern und Adel überreicht. Die Terrine sei ein Stück Verwaltungsgeschichte, erklärte die Wittstocker Museumschefin Antje Zeiger. Das Stück befand sich bis in die 1970er Jahre im Familienbesitz, jedoch bei einem anderen Zweig der Familie, da der einzige männliche Nachkomme von Friedrich Wilhelm von Schenckendorff, der 1861 in Wulkow starb, kinderlos blieb. Dann verlieren sich die Spuren des kunstvoll gefertigten Objekts, bis Alexander von Schenckendorff 2017 den Hinweis bekam, dass es auf dem Kunstmarkt aufgetaucht sei. Der Münchner wandte sich an den Landkreis, weil er der Überzeugung war, dass die Terrine in ein Museum gehört. "Sie braucht ein Schloss und kein Wohnzimmer in München", scherzte Alexander von Schenckendorff bei der Präsentation des Objektes gestern im Landratsamt in Neuruppin.
Vier Gutachter nahmen das wertvolle Stück unter die Lupe, auch um Hehlerware auszuschließen. Bevor der Verkäufer, eine Galerie, die Terrine auf eine Auktion im Ausland geben konnte und sie so möglicherweise für die Region verloren gewesen wäre, einigte sich die Käufer von den Stiftungen und des Ministeriums mit der Galerie auf einen Kaufpreis.
Hergestellt wurde die innen vergoldete Terrine, die Abbildungen aus der Region zieren,  von Emil August Albert Wagner. Dieser hatte 1859 die damals renommierteste Goldschmiedewerkstatt Berlins von Johann George Hossauer übernommen hatte. Hassauer war zu der Zeit Hofschmied seiner Majestät und arbeitete unter anderem mit Schinkel zusammen.