Atommüll: Keine Panikmache bei der Endlager-Suche in Ostprignitz-Ruppin

Rund 100 Interessierte informierten sich am Dienstag über die Endlager-Suche.
Judith Melzer-VoigtAuch die rund 100 Anwesenden sprachen sich mehrheitlich dafür aus, transparent und fair nach dem besten Lagerort für den Atommüll zu suchen. Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde (Pro Ruppin) schlug vor, das Votum über die Endlagerung in die Hände der Wissenschaft zu legen und nicht Bürokratie und Politik darüber entscheiden zu lassen. „Wir brauchen im ehemaligen Bombodrom Wanderwege, kein Endlager“, kritisierte Horst-Rainer Maranke, der Ortsvorsteher von Flecken Zechlin.
Reinhard Dalchow aus Menz ist stellvertretender Bundesvorsitzender der Grünen Liga. Er lobte die Veranstaltung, die keine Panikmache, sondern eine vernünftige Aufklärung sei. Diese gebe es im Vorfeld vom zuständigen Bundesamt nicht.