Eine Routine-Polizeikontrolle wurde am Sonntagabend in Ostprignitz-Ruppin zu einer Verfolgungsjagd, die bis ins Nachbarbundesland Mecklenburg-Vorpommern führte.

Polizisten wollten den Wagen in Wittstock nur kontrollieren

Gegen 17 Uhr wollten Polizisten auf der Wittstocker Kettenstraße den VW eines 31-Jährigen stoppen und kontrollieren. Der Fahrer reagierte aber nicht auf das Anhalte-Signal. Er fuhr weiter zur A19 und in Richtung Rostock. Dabei missachtete der Mann etliche Verkehrsregeln, fuhr über rote Ampeln und gefährdete den Gegenverkehr. Errichtete Straßensperren der Mecklenburger Beamten ignorierte der Wittstocker kurzerhand.

In Güstrow wurde der VW schließlich gestoppt

Am Ende konnte der Wagen in Güstrow gestoppt werden. Der Wittstocker hatte keine gültige Fahrerlaubnis. Er gab außerdem zu, dass er Drogen genommen hatte. Ein Schnelltest regierte positiv auf Amphetamine. Daraufhin wurde dem Fahrer in einem Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wurde eingeleitet.

Beifahrerin hatte Drogen bei sich

Polizisten aus Mecklenburg-Vorpommern durchsuchten den VW und die 37-jährige Beifahrerin. Bei der Frau wurden geringe Mengen Drogen gefunden und sichergestellt.Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.
Außerdem wird gegen den Halter des Wagens ermittelt, weil dieser den VW dem Fahrer überlassen hat, obwohl der gar keinen Führerschein besitzt. Auch gegen den 31-Jährigen am Steuer laufen natürlich Ermittlungen: wegen Fahrens ohne die erforderliche Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs und wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens.