Bauvorhaben
: Richtfest in Herzberg im kleinen Kreis

Der Rohbau für barrierefreie Wohnungen in Herzberg ist fertig. Die Fertigstellung verzögert sich nur geringfügig.
Von
Brian Kehnscherper
Herzberg
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  • Auf der Baustelle: Annett Freter-Lottermoser und Holger Freter sind mit dem Baufortschritt für die "Burg Herzberg" recht zufrieden. Bisher wurde der Zeitplan nur minimal überschritten.

    Auf der Baustelle: Annett Freter-Lottermoser und Holger Freter sind mit dem Baufortschritt für die "Burg Herzberg" recht zufrieden. Bisher wurde der Zeitplan nur minimal überschritten.

    Brian Kehnscherper
  • Einsamer Richtkranz: Die Fertigstellung des Rohbaus ist nur mit einigen Beteiligten gefeiert worden.

    Einsamer Richtkranz: Die Fertigstellung des Rohbaus ist nur mit einigen Beteiligten gefeiert worden.

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Große Zimmer

Zu Verzögerungen sei es wegen der Corona-Krise bisher aber nicht gekommen. Nur der Tiefbau zu Beginn der Arbeiten habe etwas länger gedauert als geplant. Bisher gehen die beiden davon aus, dass sich der geplante Fertigstellungstermin von September auf Oktober verschiebt. „Das hält sich alles im Rahmen“, so Holger Freter. Seit vergangenem August laufen die Arbeiten. Dach und Wände stehen bereits. Jetzt sind die Fenster- und Klinkerbauer am Werk. Ab der kommenden Woche werden die Sanitär- und Elektroanlagen eingebaut.  Spätestens Anfang 2021 sollen die ersten Mieter einziehen. Insgesamt entstehen acht Zwei- und sechs Einraumwohnungen, die mit rund 48 beziehungsweise 63 Quadratmetern sehr großzügig gehalten sind. Jede Wohnung hat eine Terrasse beziehungsweise einen Balkon, von wo aus die Mieter aufs Grüne blicken können. Zudem gibt es große Wohnzimmer, Einbauküchen und einen Abstellraum in jeder Einheit. Über einen Fahrstuhl gelangen sie ins Obergeschoss. Auch wenn die Fertigstellung noch einige Monate dauert, gibt es bereits eine Reservierungsliste für die Wohnungen. „Die Hälfte ist schon belegt“, so Freter-Lottermoser.

Die Unternehmerin betreibt in Alt Ruppin „Schwester Annett’s Pflegedienst“. Schon lange hatte sie für ihr Vorhaben nach einem geeigneten Objekt gesucht. Anfänglich wollte sie in die ehemalige Kita an der Krangener Straße in Alt Ruppin, doch das kam nicht zustande.  Letztlich entschied sie sich für Herzberg, auch weil sie im ländlichen Raum noch bedarf an alters- und behindertengerechten Wohnungen sieht. Im April 2019 hatten Herzbergs Gemeindevertreter den Bebauungsplan für das Vorhaben beschlossen.

Büro für Pflegedienst

Etwa 1,5 Millionen Euro fließen in das Projekt. Im Erdgeschoss wird Freter-Lottermoser ein zusätzliches Büro für ihren Pflegedienst einrichten. Denn im Umfeld von Herzberg mangele es an ambulanten Pflegeangeboten. „Wenn es gut läuft, entstehen hier fünf oder sechs weitere Arbeitsplätze“, so die Investorin. Bisher beschäftigt sie 16 Mitarbeiter.

Ihren Namen „Burg Herzberg“ verdankt die Anlage im Übrigen der Planerin Dagmar-Ursula Krischok. Am Eingang des Gebäudekomplexes werden drei Zinnen prangen, die an die Herzberger Wehrkirche erinnern sollen.

Info-Kasten

Infokästen haben ab sofort keinen blauen Punkt vorne, sondern nur einen gefetteten Anlauf.

Infokästen haben ab sofort keinen blauen Punkt vorne, sondern nur einen gefetteten Anlauf. Und am Ende steht ein Kürzel.⇥kürzel