Brand bei Fehrbellin
: Wohnhaus nach Feuer unbewohnbar,  87-Jährige gerettet

UPDATE 17.02 Uhr: In Königshorst bei Fehrbellin hat ein Einfamilienhaus gebrannt. Kripo sucht nach Ursache und muss abziehen, weil es wieder qualmt. Ninawarnung wegen Rauch.
Von
Thomas Gutke
Fehrbellin
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Feuerwehr

Im Ortsteil Königshorst in Fehrbellin (Ostprignitz-Ruppin) hat es einen schweren Brand gegeben. (Symbolbild)

Julian Stratenschulte/dpa
  • In Königshorst brannte in der Nacht zu Montag ein Einfamilienhaus – Großeinsatz.
  • Der Alarm kam um 0:45 Uhr, der Dachstuhl stand beim Eintreffen in Vollbrand.
  • Ein 87-jähriger Bewohner wurde leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht.
  • Die Feuerwehr löschte bis in den frühen Morgen, die Arbeiten sind abgeschlossen.
  • Zur Ursache ist nichts bekannt, Ermittler kommen erst nach vollständiger Abkühlung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Großeinsatz für die Feuerwehr in der Nacht zu Montag (20. April) in Königshorst: In dem Ortsteil von Fehrbellin (Ostprignitz-Ruppin) brannte nach Informationen der Pressestelle der Polizeidirektion Nord ein Einfamilienhaus. Es gab einen Verletzten.

Der Alarm ging demnach um 0.45 Uhr in der Leitstelle ein. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand der Dachstuhl des Gebäudes bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr musste umgehend handeln, denn im Haus befand sich immer noch der 87-jährige Bewohner in seinem Schlafzimmer.

Das wussten die Einsatzkräfte, weil es der außerhalb OPR lebende Sohn des 87-Jährigen war, der die 112 angerufen und das Feuer in dem Einfamilienhaus gemeldet hatte. Er hatte der Einsatzleitstelle erläutert, dass sein Vater in seiner Not ihn angerufen habe und nicht die Feuerwehr, „vermutlich weil er etwas verwirrt war“, so Matthias Perschall, Bürgermeister der Gemeinde Fehrbellin.

Starker Wind: Feuerwehr kämpft gegen Rauch und Flammen

Die Feuerwehrleute konnten den 87-Jährigen, der allein in dem Einfamilienhaus lebte, „gerade noch rechtzeitig retten“. Der alte Mann wurde vor Ort medizinisch versorgt und dann vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Nach Angaben der Polizei wurde der Hausbewohner leicht verletzt.

Wegen der starken Flammen- und Rauchentwicklung „und weil es sehr windig war“, so Matthias Perschall wurde wegen des Qualms eine Nachricht über Warn-App Nina abgesetzt, der die Nachbarn vor dem Rauch warnte.

Perschall war ebenfalls in der Nacht vor Ort, um den Einsatz zu unterstützen. Insgesamt waren die Feuerwehr mit mehr als einem Dutzend Fahrzeugen und rund 50 Mann vor Ort. Auch aus dem Amt Friesack rückten Feuerwehrleute an, denn die Wasserversorgung sei kompliziert gewesen, wie Bürgermeister Perschall erläutert. So musste zum Beispiel der Brunnen in Königshorst angezapft und das Wasser zum Brand gefahren werden.

„Der starke Wind hat das Feuer immer wieder entfacht“, sagt Matthias Perschall, „die Einsatzkräfte hatten gut zu tun.“- Gegen sechs Uhr ist nach Angaben der Polizei der Brand gelöscht. Als jedoch am Vormittag die Brandspezialisten der Kriminalpolizei nach der Ursache des Feuers forschten, mussten sie ihren Einsatz abbrechen, weil es wieder gequalmt hat.

Jetzt soll der abgesperrte Tatort erst am Dienstag, 21. April, genauer untersucht werden, wenn die Brandstätte vollständig erkaltet ist. Wie hoch der Sachschaden ist, konnte noch nicht ermittelt werden. Nach Aussagen von Fehrbellins Bürgermeister Matthias Perschall ist das Haus nach dem Brand und den Löscharbeiten nicht mehr bewohnbar.