Brand in Neuruppin: Großeinsatz – Wohnungen im Mehrfamilienhaus unbewohnbar

Feueralarm in Neuruppin: Ein Hausbrand macht drei Wohnungen unbewohnbar. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Eckhard Hanke- Großbrand in Neuruppin: Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in Flammen.
- Drei Wohnungen unbewohnbar, Sachschaden im sechsstelligen Bereich.
- Brand brach an zwei Stellen aus, Ursache noch unklar.
- 47 Feuerwehrleute mit 13 Fahrzeugen im Einsatz, Feuer nach Stunden gelöscht.
- Anwohner mussten Fenster schließen, Kriminalpolizei ermittelt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In Neuruppin hat ein Mehrfamilienhaus gebrannt. Die drei Wohneinheiten des Gebäudes sind laut der Polizei nicht mehr bewohnbar. Verletzte Personen gab es nicht.
Der Brand war am späten Samstagabend im Dachstuhl eines Hauses an der Scharländer/August-Bebel-Straße in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehr ist daraufhin gegen 20:30 Uhr zu einem Großeinsatz mit 47 Einsatzkräften und 13 Fahrzeugen ausgerückt.
Brand in Neuruppin: Wohnungen unbewohnbar
Sie konnte das Übergreifen des Brandes auf angrenzende Häuser verhindern und das Feuer nach mehreren Stunden löschen. Erst um 1:45 Uhr hatten die Einsatzkräfte die Flammen gebändigt. Die Löscharbeiten gestalteten sich besonders schwierig, da das Feuer an unterschiedlichen Stellen ausgebrochen und das Gebäude einsturzgefährdet war.
Zu Problemen führte auch die Bauweise des alten Mehrfamilienhauses. Die Decken bestehen aus Lehm und drohten durch das Löschwasser einzustürzen. Das Feuer konnte daher nicht von innen bekämpft werden.
Durch die starke Rauchentwicklung wurden Anwohner am Abend gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Bewohner des betroffenen Hauses konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Ihnen wurde vom Ordnungsamt eine Notunterkunft angeboten, was diese jedoch ablehnten und sich stattdessen selbstständig um ein Quartier für die Nacht kümmerten.
Während am Sonntagmittag die Brandursache laut Polizei noch nicht feststand, haben Brandermittler mittlerweile belastbare Hinweise, was das Feuer ausgelöst hat. Die Mitteilung vom Montagmorgen (28. Juli), dass die Quelle der Flammen ein unsachgemäßer Umgang eines Bewohners mit technischen Geräten sei, korrigierte die Polizei zwei Stunden später.
Feuer brach fast zeitgleich an zwei Stellen aus
Jetzt wird davon ausgegangen, dass ein „unsachgemäßer Umgang mit brennbaren oder nachglimmenden Stoffen“ den Brand ausgelöst hat. Das hätten die kriminaltechnischen Untersuchungen vom Sonntag ergeben. Zugleich teilte Polizeisprecher Joachim Lemmel mit, dass das Feuer fast zeitgleich an zwei voneinander entfernten Stellen ausgebrochen sein. Es habe nicht nur im Dachstuhl gebrannt, sondern eine Mülltonne stand ebenfalls in Flammen.
Trotz dieser zwei Brandherde geht die Polizei weiterhin davon aus, dass die Feuer nicht vorsätzlich gelegt wurden. Das Mehrfamilienhaus wurde nach der Spurensicherung an den Eigentümer übergeben, der Gehweg vor dem Haus bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Der Sachschaden wird auf 200.000 Euro geschätzt. Die Ermittlung der Kriminalpolizei wegen fahrlässiger Brandstiftung dauern an.
