Brand in Rheinsberg: Gas und Feuer in Wohnung – Frau (71) tot aufgefunden

Die Feuerwehr wurde wegen Gasgeruch zu einer Wohnung an der Toftlund Straße in Rheinsberg gerufen. Dort machten sie eine schockierende Entdeckung: Sie fanden eine bereits tote Frau vor. (Symbolfoto)
Patrik Rachner- In Rheinsberg wurde eine tote Frau nach einem Brand und Gasaustritt gefunden.
- Feuerwehr wurde am 19. Januar wegen Gasgeruchs alarmiert.
- Ursachenermittlung ergab einen vorherigen Brand in der Wohnung.
- Keine Gefahr für andere Bewohner; Todesermittlungsverfahren läuft.
- Fremdeinwirkung wird ausgeschlossen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bei der Rettungsleitstelle der Feuerwehr ging am Sonntag (19. Januar) am frühen Mittag ein Notruf ein, der von einer Mitarbeiterin eines Pflegedienstes kam. Sie hatte beim Betreten des Treppenhauses eines Mietshauses in der Toftlund Straße in Rheinsberg bemerkt, dass aus einer Wohnung Rauchgas entweicht. Die Feuerwehr rückte sofort aus.
Neben dieser traf zudem ein Rettungswagen samt Notarzt ein. Auch die um 11.32 Uhr informierte Polizei war schnell vor Ort. Als sich Kameraden der Feuerwehr Zugang zur Wohnung verschafft hatten, bestätigte sich der Verdacht des austretenden Gases. Nachdem sie die Wohnung gelüftet hatten, fanden die Einsatzkräfte im einzigen Wohnraum der Wohnung eine leblose Frau vor. Bei ihr handelt es sich laut Alexander Dämel, Dienstgruppenleiter der Polizei Neuruppin, um die 71-jährige Mieterin. Diese wurde tot in ihrem Bett vorgefunden, hieß es am Montag von der Pressestelle der Polizeidirektion Nord.
Ursache für den Gasaustritt in Rheinsberg war ein Brand
Spezialisten der Kriminaltechnik untersuchten den Unglücksort. Dabei ergaben die ersten Ermittlungen, dass es zuvor einen Brand in der Wohnung gegeben hat. Ursache dafür soll ein unsachgemäßer Umgang mit offenem Feuer gewesen sei. Laut Röhrs liege die Vermutung nahe, dass eine brennende Zigarette den Brand auslöste. Konkret beweisen lassen werden sich das aber mehr.
Für die anderen Mietparteien bestand zu keiner Zeit eine Gefahr, sie mussten ihre Wohnungen nicht verlassen. Röhrs bestätigte am Montag nochmals, dass es keinerlei Evakuierungen gegeben habe und widersprach damit anderen Presseberichten.
Die Ermittlungen zur Todesursache und zum Brand dauern an. Es wurde ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Auszuschließen ist laut Dämel, dass Dritte an dem Unglück beteiligt waren. Es liegen keine Spuren von Fremdeinwirkung vor. Der in der vorerst nicht mehr bewohnbaren Wohnung entstandene Schaden wird auf zirka 20.000 Euro geschätzt.
