Bundespräsident in Rehfelde: Frank-Walter Steinmeier zu Besuch – was er vorhat

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird demnächst den Landkreis Märkisch-Oderland besuchen. Erwartet wird er in der Gemeinde Rehfelde bei Strausberg.
Hendrik Schmidt/dpa- Bundespräsident Steinmeier besucht am 25. Juni die Gemeinde Rehfelde bei Strausberg.
- Er würdigt das Familienzentrum des Kultus e.V. als Ort des gesellschaftlichen Miteinanders.
- Der Kultus-Verein ist bekannt für Projekte, die Rückkehrer und Einheimische vernetzen.
- Geplant ist eine Diskussion über Mobilität, Gentrifizierung und Teilhabe.
- Steinmeier spricht mit Bürgermeistern über Herausforderungen im ländlichen Raum.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird am Mittwoch, 25. Juni, der Gemeinde Rehfelde bei Strausberg einen Besuch abstatten. Das teilte das Bundespräsidialamt am Donnerstag (12. Juni) in Berlin mit.
Erwartet wird das deutsche Staatsoberhaupt am Vormittag im Familienzentrum des Kultus e.V.. „Dort würdigt er mit einem Besuch die Bedeutung von Orten der Begegnung für das gesellschaftliche Miteinander“, heißt es in der Mitteilung aus dem Berliner Schloss Bellevue.
Kultus-Verein in Rehfelde ist für Rückkehrerprojekte bekannt
Der Verein, der sich in der Jugendhilfe und in der Gemeinwesenarbeit engagiert, ist vor einigen Jahren vor allem für seine Rückkehrerprojekte bekannt geworden. Um der Abwanderung aus ländlichen Gebieten zu begegnen, hatte das Land Brandenburg im Jahr 2013 begonnen, um Rückkehrer zu werben.
Der Kultus-Verein schuf unter anderem in Buckow, Müncheberg und Rehfelde Anlaufstellen, in denen sich Menschen, die nach Jahren in der Ferne zurückkehrten, treffen konnten. „Die Orte dienen aber auch als Treffpunkt für Einheimische und Zuzügler“, erklärt die Kultus-Vorstandsvorsitzende Carolin Schönwald. Alteingesessene und Neuankömmlinge können sich kennenlernen, mögliche Vorbehalte abbauen, sich gegenseitig helfen.
Dafür werden in den Begegnungsstätten unter anderem Elterncafés, Film- und Kochabende, kleine Konzerte und andere Veranstaltungen angeboten.
Projekte wie diese will sich der Bundespräsident nun offenbar etwas genauer anschauen. Der Kultus e.V. stehe beispielhaft „für Initiativen, die Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenbringen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken“, lobt das Bundespräsidialamt den Rehfelder Verein im Vorfeld des Besuchs. Er sei ein „wichtiger Treffpunkt für Einheimische, Zugezogene und Rückkehrende und trägt maßgeblich zur Gestaltung des Gemeinschaftslebens in der Region bei“.
Bundespräsident Steinmeier will mit Bürgermeistern sprechen
In Rehfelde wird Carolin Schönwald den hohen Besuch höchstpersönlich begrüßen und ihm die einzelnen Angebote und Begegnungsorte vorstellen. Anschließend will sich Frank-Walter Steinmeier mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern des Vereins unterhalten. Zudem ist eine Diskussion zu den Themen Mobilität, Gentrifizierung und Teilhabe geplant.
Mit Bürgermeistern aus der Region will der Bundespräsident schließlich über Herausforderungen im ländlichen Raum sprechen, heißt es in der Einladung des Bundespräsidialamtes.
Ob sich der Bundespräsident in Rehfelde auch noch kurz in aller Öffentlichkeit zeigt, konnte seine Pressestelle am Donnerstag auf Nachfrage noch nicht sagen.

