Duckomenta in Wittstock: Enten-Kunst und Detektivspiel – das wird geboten

Antje Zeiger ist Leiterin der Kreismuseen OPR in Wittstock. Hier gibt es seit 2024 die Kunstausstellung Duckomenta.
Christian Bark- Die Dauerausstellung Duckomenta in Wittstock zeigt 400 Enten-Kunstwerke auf 350 m² Museumsfläche.
- Berühmte Figuren wie „Duckfretete“ und „Albert Duckstein“ parodieren die Menschheitsgeschichte.
- Besucher erwartet ein Detektivspiel mit Schwarzlicht und interaktiven Stationen wie Selfie-Points.
- Eintritt ab 4,50 € – inklusive Zugang zu weiteren Ausstellungen wie dem Museum des Dreißigjährigen Krieges.
- Geöffnet bis 31. August: Di–Do 9–17 Uhr, Fr 9–14 Uhr, Sa–So 11–16.30 Uhr. Details: www.mdk-wittstock.de.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Kreismuseen „Alte Bischofsburg“ in Wittstock haben eine ganz besondere Kunstausstellung. Die Duckomenta zeigt Werke aus der Menschheitsgeschichte im Stil von Donald Duck und Co. Große und kleine Besucher erwartet neben lustigen Selfiemotiven auch ein spannendes Detektivspiel.
Sie kam 2022 als Sonderausstellung an die Kreismuseen des Landkreises Ostprignitz-Ruppin nach Wittstock und kehrte 2024 als Dauerausstellung zurück. „Die Duckomenta ist eine Reise durch die Kunst- und Menschheitsgeschichte, nur dass die Menschen eben als Enten verfremdet sind. Das bietet oft Grund zum Schmunzeln, es wirkt aber nie lächerlich“, sagt Museumsleiterin Antje Zeiger.
400 Enten-Kunstwerke in Kreismuseen Wittstock
Schöpfer der Enten ist das Unternehmen InterDuck, in dem sich zahlreiche Künstler organisiert haben. Speziell für die Ausstellung in Wittstock wurden auch zwei regionale Kunstwerke geschaffen: der brandenburgische Adler als Ente und ein entenhafter Bischof im Wittstocker Stadtwappen.
Rund 400 schnabelhafte Exponate sind auf 350 Quadratmetern Museumsfläche zu sehen. Die Kreismuseen beherbergen neben der Duckomenta noch das Ostprignitzmuseum, das für die Enten in andere Räume ausweichen musste, sowie das Museum des Dreißigjährigen Krieges. Aktuell läuft die Duckomenta unter dem Motto „Die schönste Ente der Welt“ bis März 2026.
Im Fokus dabei stehen bezaubernde, ungewöhnliche, faszinierende, bekleidete und unbekleidete, bekannte und unbekannte weiblichen (Enten-)Wesen, quer durch die Kunstepochen. Bis September 2025 können Besucher laut Antje Zeiger sogar abstimmen, welche Ente denn die schönste der Welt ist.
Ist es vielleicht die ägyptische Nofretete, alias Duckfretete, oder Österreichs Kaiserin „Sissi“ mit einem Entenschnabel, oder doch die Schauspielerin Marlene Duckrich? Die Besucher haben die Wahl aus 43 Kunstwerken, vom Gemälde bis zur Plastik. Ähnlich humoristisch ziehen sich die Namen durch den Rest der Ausstellung.
So heißt der Philosoph Karl Marx etwa Karl Ducks und der Physiker Albert Einstein Albert Duckstein. Die Ausstellung beginnt bei den Anfängen der Menschheit und endet in der Gegenwart. Darüber hinaus bietet sie jede Menge interaktiven Spaß, für Klein und Groß. Vom Knotenknüpfen bis zur Druckwerkstatt.
Duckomenta in Wittstock bietet Detektivspiel und Selfie-Points
Am Eingang der Ausstellung gibt es einen Spieltisch, wo Kinder etwa mit bunten Enteneiern spielen und malen können. Das Exponat der trojanischen Ente enthält ausziehbare Fächer. In ihnen befinden sich unter anderem Comichefte, in welchen der Trojanische Krieg dargestellt wird. Es gibt auch sogenannte Selfie-Points.

Perücken fürs Selfie: Hier können Besucher in andere Epochen schlüpfen.
Christian BarkBesucher können sich mit Perücken und Schnabelmasken verkleiden und fotografieren. Letzteres ist auch an einem mittelalterlichen Pranger möglich. Wer Lust hat, kann zudem Detektiv spielen. Dafür gibt es eine anspruchsvollere Tour für X-Agenten und eine simplere Tour für Y-Agenten. Für die Tour benötigen Teilnehmer eine Spielanleitung und Schwarzlichtlampe.
Mit ihr können Hinweise und Zeichen sichtbar werden, die man mit bloßem Auge nicht sieht. Ganz nebenbei entdecken die Spieler Details in den Kunstwerken, setzen sich mit deren Epoche und Geschichte auseinander. Gesammelt werden Zahlen, die am Ende ein Lösungswort ergeben. Es ist die Antwort auf die Frage, was sich alle Enten eigentlich wünschen.
Geknackt wird das Lösungswort mit einem geheimen Enten-Code. Den finden die Detektive ganz am Ende ihrer Tour. Zur Belohnung erwartet sie bei richtiger Antwort eine kleine Überraschung an der Museumskasse. Hier können sich Besucher zudem ein Stück Duckomenta mit nach Hause nehmen. Es warten zahlreiche Merchandise-Produkte, vom Gemälde bis zur Postkarte.
Kunstausstellung Duckomenta in Wittstock
- Als Dauerausstellung gibt es die Duckomenta in den Kreismuseen „Alte Bischofsburg“ in Wittstock seit März 2024.
- Rund 400 Exponate, vom Gemälde über Porzellanteller bis zur Plastik sind in der Ausstellung zu sehen.
- Eintrittspreise für Einzelbesucher: 4,50 Euro (Erwachsene), 3 Euro (Ermäßigt für Schwerbeschädigte, Studenten etc.), 1 Euro (Kinder ab 4 Jahren und Schüler), 8 Euro (Familie bis 6 Personen mit max. 2 Erwachsenen), 2 Euro (Audioguide).
- Inklusive ist dabei der Eintritt in das Museum des Dreißigjährigen Krieges, das Ostprignitzmuseum und die Sonderausstellung.
- Öffnungszeiten bis 31. August: Dienstag bis Donnerstag 9 bis 17 Uhr, Freitag 9 bis 14 Uhr, Samstag und Sonntag 11 bis 16.30 Uhr.
Mehr unter: www.mdk-wittstock.de.
















