Entsorgung
: Laubsack-Aktion der Stadtwerke Neuruppin hat Grenzen erreicht

Derzeit werden in Neuruppin Laubsäcke abgeholt, die die Stadtwerke zur Verfügung stellen. Wachsen wird die Aktion trotz ihres Erfolgs künftig eher nicht.
Von
Judith Melzer-Voigt
Neuruppin
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Die Laubsäcke, hier von SWN-Prokurist Guido Gerlach und Mitarbeiterin Claudia Weiß präsentieren, bieten den Neuruppinern die Möglichkeiten, Laub von öffentlichen Flächen zu entsorgen.

Markus Kluge

Die Laubsack-Aktion der Stadtwerke Neuruppin (SWN) läuft derzeit auf Hochtouren: An vielen Straßen werden die prall gefüllten Säcke zur Zeit abgeholt, die mit Laub und Grün von öffentlichen Flächen gefüllt werden können. Doch trotz des Erfolgs der Aktion haben die SWN nicht vor, diese auszuweiten.

Stadtwerke haben Sondergenehmigung

Das bestätigte Artur Dzasokhov, Technischer Leiter und Prokurist bei den SWN, auf Nachfrage. Die Hoheit in Sachen Abfall liege beim Kreis Ostprignitz-Ruppin, erklärte er. Die Stadtwerke würden nur eine Sondergenehmigung vom Kreis für ihre Laubsack-Aktion haben. Diese Genehmigung ist aber mit Auflagen verbunden. So dürfen die SWN nicht mehr als zehn Tonnen pro Tag einsammeln. Insgesamt sind es 90 Tonnen. 12.000 Laub-Säcke geben die Stadtwerke jährlich aus. Viel mehr Luft nach oben ist angesichts der Mengen-Begrenzung seitens des Kreises nicht, so Dza­sokhov. Nicht alle Säcke würden aber gefüllt abgegeben. Das gesammelte Laub wird dann zu einer kleinen Kompostieranlage gebracht, die die SWN am Energiepark betreiben.