Essen gehen in Neuruppin
: Griechisches Restaurant öffnet nach schwerem Verlust wieder

Das griechische Restaurant Syrtaki in Neuruppin hatte aus familiären Gründen in den vergangenen Wochen nur sehr eingeschränkt geöffnet. Nun wird der Betrieb wieder voll aufgenommen.
Von
Brian Kehnscherper
Neuruppin
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Nach einem Verlust in der Familie hat der Betreiber des Restaurants Syrtaki in Neuruppin, Klinton Këputa (zweiter von links), den Normalbetrieb wieder aufgenommen. Das Team ist enger zusammengerückt.

Brian Kehnscherper

Seit Donnerstag, 21. Juli, hat das Restaurant Syrtaki an der Neuruppiner Regattastraße wieder normal geöffnet. Der Inhaber Klinton Këputa ist gerade wieder in die Fontanestadt zurückgekehrt. Aus familiären Gründen war der Betrieb in den vergangenen zwei Wochen stark eingeschränkt. Nur für reservierte Termine wurde geöffnet. Der Tagesbetrieb war geschlossen und auch Bestellungen wurden nicht angenommen, weil zu wenig Personal da war.

Der Anlass für die Einschränkungen ist ein trauriger: Klinton Këputas jüngerer Bruder ist im Alter von 22–Jahren an Leukämie gestorben. Vor zwei Wochen rief seine Mutter an, und informierte die Familie über den Tod. Këputa hatte seinen kranken Bruder bis dahin so oft es ging im italienischen Genua besucht — manchmal monatlich, manchmal alle zwei bis drei Monate.

Den Aufwand nahm er gerne in Kauf. „Familie ist Familie, er ist mein kleiner Bruder“, sagt Këputa. Nachdem er beigesetzt wurde, versucht der Restaurantbetreiber wieder nach vorn zu blicken. Das Team ist durch die familiäre Tragödie noch dichter zusammengerückt.

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