Seinen Führerschein musste ein 48-jähriger Berliner Lkw-Fahrer am Dienstag abgeben, nachdem er zum wiederholten Mal ein Fahrverbot ignoriert hatte. Der Mann war mit seinem Gespann von der Autobahnpolizei gegen 12 Uhr zwischen den Anschlussstellen Neuruppin und Herzsprung angehalten worden. Bei der Überprüfung seines Führerscheins fiel auf, dass für ihn noch bis zum 14. Februar gerichtlich verfügtes Fahrverbot gilt.

Der Lkw-Fahrer ist Wiederholungstäter

Weitere Nachforschungen der Beamten ergaben, dass dem Berliner in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren im vorigen Jahr ein einmonatiges Fahrverbot auferlegt worden war. Während dieses Zeitraums war er von der Polizei im Straßenverkehr ertappt worden und hatte dafür eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis erhalten. Ein Gericht hatte dafür ein zweimonatiges Fahrverbot verhängt, das noch bis Mitte Februar galt. Weil der Berliner wieder einmal trotz Verbots im Straßenverkehr gefahren war, wurde eine Anzeige erstattet. Der Führerschein wurde diesmal sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt.