Feueralarm: Bungalow in Seehof abgebrannt

Die Laube konnte die Feuerwehr nicht mehr retten.
Markus KlugeDie dunkle Rauchsäule war sogar bis Gnewikow zu sehen. Laut Einsatzleiter Mario Bartel waren die Einsatzkräfte der Neuruppiner Hauptwache sowie die des Löschzugs Süd/Ost ausgerückt — mit etwa 45 Brandbekämpfern und zwölf Fahrzeugen. „Als wir angekommen sind, hat drinnen schon alles gebrannt“, so Bartel. Das Übergreifen der Flammen auf die benachbarten Grundstücke konnten die Feuerwehrleute verhindern. Die Laube, die nach RA–Informationen einem Neuruppiner gehört, war nicht mehr zu retten. Auch die Terrasse des Bungalows samt den Gartenmöbeln wurde ein Raub der Flammen. Verletzt wurde niemand.
Während des Einsatzes musste die Feuerwehr über längere Zeit die Straße zwischen Gnewikow und Karwe sperren, da sie dort einige Fahrzeuge stationiert hatte. Die letzten Einsatzkräfte wurden laut Bartel gegen 16 Uhr abgezogen. Zuvor mussten wieder alle Schläuche und Pumpen abgebaut werden, denn „wir mussten das Wasser teilweise über längere Wegstrecken heranführen“, so Bartel. Und nicht nur das: Die Feuerwehr musste am Ende auch das Gnewikower Einsatzfahrzeug befreien. Das hatte sich auf dem Weg zum Bungalow festgefahren. „Dort muss es vor Kurzem Bauarbeiten gegeben haben“, so Bartel.
Zwar standen an der Stelle noch Warnbaken. Nach Einschätzung des Feuerwehrmanns war der Boden aber nichtoder nicht richtig verdichtet worden, sodass das schwere Feuerwehrfahrzeug tief in der weichen Erde stecken blieb. Da die Alt Ruppiner Feuerwehr mit einem Allrad–Fahrzeug vor Ort war, konnte sie mit diesem auch über einen Acker zum Brandort fahren. Den Einsatz habe diese Panne aber nicht gefährdet, so Bartel. Laut Gnewikows Ortsvorsteher Olaf Matschoss hat das Fahrzeug den Einsatz auch ohne Schäden überstanden. Was an dem Weg gebaut wurde, weiß er nicht. „Ich weiß nur, dass die Stadtwerke dort in der letzten Woche herumgebuddelt haben“, sagte er.
Die Brandursache und die Höhe des entstandenen Sachschadens war am Samstagnachmittag laut Polizeiangaben noch unklar, weil der Einsatz der Kriminaltechniker noch nicht beendet war.