Förderaktion: Blühstreifenaktion endet, Spendensammlung läuft noch

Bis zu 500 Euro können Landwirte im Ruppiner Land für das Anlegen von Blühstreifen beantragen.
dpaInsgesamt waren dafür vom Kreistag 25 000 Euro vorgesehen worden — pro Betrieb maximal 500 Euro, vorausgesetzt, dass die Aussaat bis zum 31. Mai geschehen ist. Dem Kreisbauernverband, der die Abrechnung für den Landkreis übernimmt, liegen laut Geschäftsführerin Maria Mundry derzeit 40 vollständige Anträge vor. Zwar könne es sein, dass noch einige hinzukommen, die die vor wenigen Tagen abgelaufene Aussaatfrist voll ausgenutzt haben. Dass inklusive diesen die 25 000 Euro ausgeschöpft werden, hält sie aber eher für unwahrscheinlich. Für die 40 Anträge liegt laut Mundry der Auszahlungsbescheid vom Kreis bereits vor. Sie rechnet damit, dass das Geld bei den Landwirten spätestens Ende Juni ankommen wird. Dennoch gibt es ein Problem bei dem Vorhaben, auf den Feldrändern mit Blühstreifen mehr Biodiversität zu schaffen: die aktuelle Wetterlage.
Gerade nach der Aussaat der Mischungen ist es wichtig, dass genügend Wasser auf den Feldern landet. „Es hat aber seit dem Frühjahr nicht viel geregnet“, so Mundry. Daher dauere es länger, bis die Blumen wachsen. Durch diesen längeren Zeitraum können die nur oberflächlich ausgebrachten Samen auch verstärkt von Vögeln gefressen werden. „Im schlimmsten Fall könnte es ein sehr teures Vogelfutter gewesen sein“, so Mundry.
Während die Aussaatphase der Streifen abgeschlossen ist, geht die Spendensammlung weiter, an der sich alle beteiligen können. Bislang ist beim Kreis, der für das Vorhaben ein Konto zur Verfügung gestellt hat, nur eine einzelne Spende von 50 Euro eingegangen. Weiterhin kann aber gespendet werden. Die Mittel werden im kommenden Jahr zur Verfügung gestellt, das Anlegen weiterer Blühstreifen zu fördern. Informationen gibt es auf bit.ly/31aJfqz.