Fußball
: Hungrig aus der Winterpause gekommen

Wenn gespielt wird, dann fallen viele Tore bei den Alt-Herren-Fußballern.
Von
Jens Hasenkopf
Neuruppin
Jetzt in der App anhören

Klarer Heimerfolg: Das Unioner Team, immerhin schon im Finale um den Kreispokal, bezwang am Sonntag die Spielgemeinschaft Langen/Herzberg. Kai-Michael Schmidt konnte in dieser Szene nur Zuschauen, wie Christian Prasse (einer von drei Christians auf dem Platz) das Leder weiterleitete.

Roland Möller

SV Eintracht Alt Ruppin –FSV Rheinsberg 1:8 (1:2)

Tore: 0:1 Marcus Hoffer (16.), 1:1 Michel Duschek (36.), 1:2 Oliver Weigmann (40.), 1:3 Frank Berger (44.), 1:4 Hoffer (70.), 1:5 Nico Bamberg (71.), 1:6 Olaf Wulff (77.), 1:7, 1:8 Bamberg (78., 79.)

„Wir haben einen Grottenkick hingelegt. Keine Einstellung zum Spiel. Und vor allem hat mir mein Torwart Marco Leppin leid getan, der bei den Kontern der Rheinsberger allein gelassen wurde“, fasste Dirk Salzsieder  das Spiel zusammen. Alt Ruppin hatte in der achten Minute Pech, als Sven Schwierzke nur die Latte traf. Bis zur Halbzeit hielten die Alt Ruppiner mit. Rheinsberg hatte mit der Kontertaktik aber in der zweiten Halbzeit das richtige Konzept und machte in den letzten zehn Minuten den Sack eindrucksvoll zu. Im Umfeld des Spieles wurde der langjährige Aktive Holger Freter ehrenvoll aus dem Team der Eintracht verabschiedet.

Linum – Wildberg 1:4 (0:2)

Tore: 0:1 Kay Eylert (1./Eigentor), 0:2 Daniel Paaschen (32.), 0:3 Marcel Nichziol (53.), 1:3 Marcel Krause (60./Foul-Elfmeter), 1:4 Nichziol (72.)

Linum, ersatzgeschwächt angetreten, brachte durch ein Eigentor die Gäste auf die Siegerstraße. „Eigentlich war es ein ausgeglichenes Spiel, aber wir haben bei unseren Möglichkeiten gepatzt“, berichtete Reinhard Horn von den Gastgebern. Der verwandelte Elfmeter machte noch einmal Hoffnung. Aber Wildberg hatte in der Folge konditionelle Vorteile und ließ nichts mehr anbrennen. Lob von beiden Seiten an Schiedsrichter Carsten Grothe (Lindow), der die Partie jederzeit im Griff hatte.

SV Union Neuruppin –

Herzberg/Langen 5:0 (3:0)

Tore: 1:0 Hannes Deter (31./Eigentor), 2:0 Mike Beyer (34./Eigentor), 3:0 Alexander Redepenning (38.), 4:0 Maik List (60.), 5:0 Christian Prasse (78.)

Beide Mannschaften traten fast in Bestbesetzung an. Gewarnt, aber souverän, gestaltete Union die erste Hälfte. Zwei Eigentore der Gäste kamen aber zu Hilfe. Erst wurde Hannes Deter bei einer scharfen Eingabe überrascht und köpfte den Ball ins eigene Netz. Dann schmiss sich Keeper Mike Beyer den Ball mit den Fäusten in das eigene Tor. Herzberg/Langen kam aus dem Kalten und damit ohne Vorbereitung aus der Winterpause konnte die zweite Hälfte ausgeglichen gestalten. Doch zwei Kontertore stellten den Endstand her.

TuS Dabergotz –

MSV Neuruppin 2:5 (1:3)

Tore: 0:1 Enrico Hinzer (7.), 1:1 Michael Gehrt (20.), 1:2 Torsten Röske (22.), 1:3 Hinzer (39.), 1:4, 1:5 Röske (51., 63.), 2:5 Patrick Kohls (77.)

Schon nach sieben Minuten waren alle Hoffnungen der Dabergotzer über den Haufen geworfen. Nur kurz geschockt, versuchte TuS offensiv zu agieren und wurde prompt mit dem Ausgleich durch Michael Gehrt belohnt. Kurz darauf ergab sich die Chance zur Führung. Den Gegenzug nutzte der MSV erneut zur Führung. Der MSV ließ Ball und Gegner laufen und spielte eine beruhigende Führung heraus.

SV Protzen –

FehrbellinAbbruch bei 0:1

Tor: Norman Ihden (11.)

Erst trat der angesetzte Schiedsrichter (Fritz Kähler/Lindow) nicht an. Das Spiel konnte dadurch erst eine halbe Stunde später durch Marco Vatter (Fehrbellin), angepfiffen werden. Protzen hatte von Beginn an nur acht Akteure auf dem Platz. Dann fiel ein angebliches Abseitstor. Verletzungen von Denny Lezynski und Lothar Seruset führten zum vorzeitigen Spielende.