Gasalarm in Neuruppin
: Gasgeruch am Westbahnhof –  Bahnverkehr des RE6 lahmgelegt

Gasgeruch aus einem Gullydeckel sorgte in Neuruppin für einen Großeinsatz. Im Bahnverkehr des RE6 sowie auf den umliegenden Straßen ging deshalb lange Zeit nichts mehr.
Von
Christian Bark,
Christian Guttmann
Neuruppin
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Die Feuerwehr musste in Neuruppin die Kanalisation spülen. Intensiver Gasgeruch aus einem Gully verursachte einen Großeinsatz und legte Straßen- und Zugverkehr lahm.

Die Feuerwehr musste in Neuruppin die Kanalisation spülen. Intensiver Gasgeruch aus einem Gully verursachte einen Großeinsatz und legte Straßen- und Zugverkehr lahm.

Christian Guttmann/BrandenburgNews24
  • Gasgeruch in Neuruppin löste am 13. September 2025 einen Großeinsatz am Westbahnhof aus.
  • Bahnverkehr der Linie RE6 und umliegende Straßen wurden stundenlang gesperrt.
  • Feuerwehr spülte die Kanalisation; unbekannte, ungefährliche Gase verflüchtigten sich.
  • Einsatz endete um 19 Uhr; keine Verletzten, Ursache des Geruchs bleibt unklar.
  • 17 Feuerwehrkräfte, Polizei, Rettungsdienst und Stadtwerke waren im Einsatz.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein intensiver Gasgeruch aus einem Gullydeckel hat am Samstagabend (13. September 2025) in Neuruppin für einen Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten gesorgt. Der Bereich um den Westbahnhof wurde weiträumig abgesperrt, was zu erheblichen Beeinträchtigungen im Bahn- und Straßenverkehr führte.

Gegen 17.30 Uhr wurde der Alarm ausgelöst. Aus einem Kanalschacht drang ein starker, gasähnlicher Geruch. Die sofort alarmierte Feuerwehr ging unter schwerem Atemschutz vor und führte Messungen durch. Die Ergebnisse bestätigten eine Gaskonzentration in der Luft, woraufhin umgehend Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet wurden.

Neuruppin: Weiträumige Sperrungen – RE6 unterbrochen

Die Einsatzkräfte sperrten das betroffene Gebiet großflächig ab. Davon betroffen war auch der Bahnverkehr der Linie RE6, der am Westbahnhof komplett zum Erliegen kam. Ein Notfallmanager der Deutschen Bahn war vor Ort, um die Situation zu koordinieren. Auch der Schienenersatzverkehr konnte den Bereich nicht mehr anfahren.

Zudem wurde die Zufahrt zu einem nahegelegenen Discounter für die Dauer des Einsatzes blockiert. Aus einer nahegelegenen Lokalität, wo eine Feier stattfand, wurden 30 Personen evakuiert.

Der Bereich um den Bahnhof West in Neuruppin war einige Stunden gesperrt.

Der Bereich um den Bahnhof West in Neuruppin war einige Stunden gesperrt.

Christian Guttmann/BrandenburgNews24

Um die Gefahr zu bannen und die Gaskonzentration zu senken, spülte die Feuerwehr den betroffenen Kanalisationsabschnitt mit großen Mengen Wasser. Mitarbeiter der Stadtwerke Neuruppin unterstützten die Maßnahmen und untersuchten parallel, ob es sich um ausgetretenes Erdgas handeln könnte.

Feuerwehr Neuruppin spült Kanalisation in Neuruppin

Nach mehreren Spülgängen und erneuten Messungen konnte Entwarnung gegeben werden. Gegen 19 Uhr wurde der Einsatz offiziell beendet. Die Polizei gab die gesperrte Bahnstrecke sowie die Straße „Zur Mesche“ wieder für den Verkehr frei. Insgesamt waren 17 Kräfte der Feuerwehr mit vier Fahrzeugen, der Rettungsdienst, die Landes- und Bundespolizei sowie das Notfallmanagement der Bahn und die Stadtwerke Neuruppin im Einsatz. Verletzt wurde niemand.

Wie ein Sprecher der Polizeiinspektion Neuruppin am Sonntag (14. September 2025) informierte, handelte es sich nicht um explosives Erdgas, sondern um eine Konzentration ungefährlicher, bislang unbekannter Gase, die sich durch die Spülung vollständig verflüchtigt hatten. Die genaue Ursache für die Geruchsbildung bleibt vorerst unklar.

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