Geburtenzahlen
: Ben und Hannah waren in den Ruppiner Kliniken die beliebtesten Namen 2019

Insgesamt 738 Kinder erblickten im vergangenen Jahr in den Ruppiner Kliniken das Licht der Welt
Von
Judith Melzer-Voigt
Neuruppin
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Erneut wurden 2019 mehr Jungen als Mädchen in den Ruppiner Kliniken geboren.

Wolfram Steinberg

Unter den 2018 geborenen Kindern waren 389 Jungen und 349 Mädchen. Damit setzt sich ein Trend fort. Schon 2018 erblickten mehr Jungen als Mädchen in den Kliniken das Licht der Welt. Damals waren es 366 beziehungsweise 330. Die Anzahl der Zwillinge lag 2019 bei insgesamt zehn und damit deutlich unter dem Vorjahr, als 16 Zwillingsgeburten stattfanden.

Das schwerste Kind der vergangenen zwölf Monate war ein Junge. Er brachte nach der Geburt 4 865 Gramm auf die Waage. Ein echter Wonneproppen wie noch 2018 mit rund fünfeinhalb Kilogramm war dieses Mal nicht dabei. Den Rekord bei der Länge der Neugeborenen legte wiederum ein Mädchen vor: Die Kleine maß 59 Zentimeter.

Auch über die beliebtesten Vornamen eines Jahres führen die Ruppiner Kliniken Buch. Spitzenreiter war dieses Mal Ben, dicht gefolgt von Theo beziehungsweise Theodor und Moritz, einem Neuzugang in diesen Top 3. Leo, der Spitzenreiter aus 2018, schaffte es dieses Mal nicht in die Rangliste. Auch Max, Emil, Felix und Henri sind nicht mehr so verbreitet.

Bei den Mädchen wählten die meisten Eltern im Jahr 2019 den Namen Hannah oder auch Hanna für ihren Nachwuchs. Ebenfalls beliebt war Leonie auf Platz 2. Den dritten Platz teilen sich die Namen Frida, Mathilda, Nele und Hayley, auch in anderen möglichen Schreibweisen.

2018 war Frida — mit „ie“ oder "i" – noch der unangefochtene Spitzenreiter. Johanna, Charlotte, Lina, Ella, Mathilda und Emilia finden sich um Gegensatz zum Vorjahr gar nicht mehr auf der Liste der beliebtesten Vornamen.