Wohl kaum jemand hat Wulkow in der Nachkriegszeit bis zum Ende der DDR so sehr geprägt wie Max Fröhlich. Er verstarb vor einem Vierteljahrhundert. Ortschronist Bernd Meyer zu Hücker erinnert in einer kleinen Chronik an das Lebenswerk des Landwirts.
Max Fröhlich (Zweiter von rechts) war bei der Gründung der LPG Typ I in Wulkow dabei und wurde deren Vorsitzender. Das Stalinporträt an der Wand deutet darauf hin, dass das Foto in den 1950er-Jahren entstanden ist, als die Kollektivierung der Bauernhöfe begann.
Sammlung Bernd Meyer zu Hücker
Die Einführung einer Kartoffelklapper stellte für die Landwirte in Wulkow eine enorme Erleichterung der Arbeit dar. Max Fröhlich (rechts) erarbeitete sich im Bezirk Potsdam den Ruf des Kartoffelkönigs.
Sammlung Bernd Meyer zu Hücker
Sozialistische Brüder: Max Fröhlich (Zweiter von links) unterhielt auch gute Kontakte zu der in Wulkow stationierten Garnison der Roten Armee. Dadurch kam er an wichtige Rohstoffe, die in der Mangelwirtschaft der DDR nur schwer zu bekommen waren. Die sowjetischen Soldaten halfen auch mal bei Ernteeinsätzen.
Sammlung Bernd Meyer zu Hücker
In den 1970er-Jahren begann Max Fröhlich damit, die Reithalle zu bauen. Weil es dafür sicher keine Genehmigung gegeben hätte, deklarierte er das Gebäude als Mehrzweckhalle zur Lagerung von Feldfrüchten, ließ sie aber so bauen, dass sie den Anforderungen für den Reitsport genügte.