Hallenfußball
: Gefangen von Doppelpässen und Dribblings

Beim Agip-Cup zog der SV 90 Fehrbellin inzwischen zum 16. Mal Juniorenmannschaften aus dem Nordwesten Brandenburgs zusammen.
Von
Marcus Gansewig
Fehrbellin
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  • Überraschend gestolpert: Die E-Junioren aus Wusterhausen starten famos ins Turnier. Dem 9:0 gegen Union folgte ein 4:0 gegen Fehrbellin. Die Aufnahme mit Maja Lechner (in Blau) stammt aus dieser Partie. Allerdings unterlag Blau-Weiß im Schlüsselspiel dem FC Kremmen mit 0:1. Zum Schluss schob sich  der SV Protzen mit dem 5:2 vorbei. Trainerin Constanze Rast schwärmte: "Ein saustarkes Spiel."

    Überraschend gestolpert: Die E-Junioren aus Wusterhausen starten famos ins Turnier. Dem 9:0 gegen Union folgte ein 4:0 gegen Fehrbellin. Die Aufnahme mit Maja Lechner (in Blau) stammt aus dieser Partie. Allerdings unterlag Blau-Weiß im Schlüsselspiel dem FC Kremmen mit 0:1. Zum Schluss schob sich  der SV Protzen mit dem 5:2 vorbei. Trainerin Constanze Rast schwärmte: "Ein saustarkes Spiel."

    Matthias Haack
  • Im Vierkampf: F-Junioren vom veranstaltenden SV 90.

    Im Vierkampf: F-Junioren vom veranstaltenden SV 90.

    Marcus Gansewig
  • Geehrt: Emma Schade vom Siegerteam aus Perleberg.

    Geehrt: Emma Schade vom Siegerteam aus Perleberg.

    Marcus Gansewig
  • Wendig: Spielszene aus Sommerfeld gegen Union Neuruppin.

    Wendig: Spielszene aus Sommerfeld gegen Union Neuruppin.

    Marcus Gansewig
  • Abgeschirmt: Fabio Schack von den Protzener E-Junioren.

    Abgeschirmt: Fabio Schack von den Protzener E-Junioren.

    Matthias Haack
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„Perleberg hat den Sieg wirklich verdient“, zollte anschließend Fehrbellins Trainer Richard Hasse dem Kontrahenten Respekt und lobte: „Sie haben als Mannschaft sehr gut zusammengespielt.“ Und Manfred Andriof, Coach des drittplatzierten SV Union Neuruppin, fügte hinzu: „Sie waren heute schon eine Klasse für sich.“

Tatsächlich überzeugten die jungen Kicker aus der Prignitz sowohl als Mannschaft als auch individuell. Mit Doppelpässen und Dribblings spielten sie sich immer wieder schnell vor des Gegners Tor und hatten mit Emma Schade an diesem Tag eine Spielerin dabei, die sowohl ein Auge für den freien Mitspieler als auch für die Lücke zum Tor hatte. „Emma fand ich topp. Sie hat den Jungs den Schneid abgekauft und ist zu Recht zur besten Spielerin gewählt worden“, bestätigte Richard Hasse nach dem Turnier die Wahl Schades zum besten Akteur, wollte die Leistung seiner Jungs und Mädchen aber nicht unter den Tisch fallen lassen: „Wir haben heute wirklich gut gespielt und sind sehr zufrieden.“

Den Preis für den jüngsten Kicker heimste indes Union ein. Im letzten Spiel der Gildenhaller lief plötzlich der vierjährige Hugo Buschkühle im Union-Blau auf das Parkett und sorgte mit seinen Ballberührungen für Jubel unter den Zuschauern. „Hugo ist immer bei uns dabei und schon so eine Art Maskottchen. Auch beim Training macht er mit seinem Bruder Carl mit, der bei uns spielt“, erklärte Andriof den Einsatz des kleinen Kickers. „Manchmal setzen wir ihn dann auch ein, wenn es passt“. Am Sonntag passte es.

Am Tag zuvor reichte es zwar dem SV Protzen nicht ganz zum Titel. Aber mit dem torlosen Remis gegen den dominierenden FC Kremmen deutete das Team von Constanze Rast/Lars Peters bereits an, dass es um den Turniersieg mitspielen kann, zumal zum Ende ein 5:2 gegen Wusterhausen gelang. Als Spielverderber erwies sich ausgerechnet der Gastgeber, der sich im Derby mit 3:1 durchsetzte.