Der Altar ist in den vergangenen Monaten durch die Berliner Restauratorin Daniela Baumberg restauriert worden. Ermöglicht wurde das unter anderem durch großzügige  Privatspenden. "Der Altar wird voraussichtlich ab Ende 2021 wieder an seinem angestammten Platz in Teetz zu sehen sein. Bis dahin wird das Kloster Stift zum Heiligengrabe ihm in dankenswerter Weise ein Gastrecht gewähren", sagte Heisig.
Asyl für den Altar
"Wir freuen uns sehr, dem Altar aus Teetz Asyl gewähren zu können", sagte die Äbtissin des Klosterstiftes Erika Schweizer. Heiligengrabe habe bereits Erfahrungen damit, Kunstwerke anderer Kirchen auf Zeit zu beherbergen. So sei der Annen-Altar der Wallfahrtskirche von Alt Krüssow bei Pritzwalk bis vor kurzem in Heiligengrabe zu besichtigen gewesen.
Das wird ab dieser Woche auch beim Altar von Teetz möglich sein. Zu den üblichen Öffnungszeiten des Klosterstifts von Donnerstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr ist das spätgotische Kunstwerk endlich wieder zu sehen. Mitglieder der Teetzer Gemeinde und des Fördervereins werden "ihren" Altar am kommenden Wochenende im Rahmen einer Pilgerfahrt erstmals in restauriertem Zustand in Augenschein nehmen können.
Der Altar war bereits vor Jahrzehnten aus der Teetzer Kirche ausgelagert worden. Er stand zunächst viele Jahre in der Kirche von Königsberg und später in der Kapelle des Teetzer Nachbarortes Ganz, wo ihm schlechte klimatische Bedingungen zusetzten. Der Altar und die im Jahre 2010 wieder aus der Berliner Nikolaikirche rücküberführte Orgel des Orgelbaumeister Friedrich Hermann Lütkemüller gelten als die wertvollsten Ausstattungsstücke der Teetzer Kirche.
Weitere Informationen zum Förderverein Dorfkirche Teetz gibt Claudia Geiler unter 0176 2462684.