Infrastruktur
: Mit dem Rad bis zum Tierpark

Von Neuruppin aus gibt es nun eine Radwegeverbindung bis nach Kunsterspring und bis zur Kyritz-Ruppiner Heide.
Von
Markus Kluge
Neuruppin
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Abfahrt: Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde (vorne) gab am Freitag den Startschuss für die erste Fahrt auf der neuen Radtrasse, die sich übrigens auch für Läufer eignet.

Markus Kluge

„Der Tierpark war bisher nur eingeschränkt erreichbar“, so Axel Leben, Geschäftsführer der Neuruppiner Wirtschaftsförderungsgesellschaft Inkom. Busse würden den Tierpark nicht häufig genug anfahren. Oft sei auch der dortige Parkplatz schnell voll, und mit dem Rad sei die Strecke auf der viel befahrenen L 16 nicht sicher zu bewältigen. Gemeinsam mit den Stadtwerken, die bei Stendenitz Trinkwasser  fördern und dort entsprechende Wege haben, und dem Landesbetrieb Forst, der befahrbare Trassen für den Katastrophenschutz freihält, ist seit mehr als einem Jahr an der neuen Verbindung gearbeitet worden. Radler finden laut Bürgermeister Jens-Peter Golde (Pro Ruppin) dort zwar keinen „skaterfähigen Asphalt“ vor, aber Wege, die sich gut befahren lassen und freigehalten werden. Zudem müsse sich niemand fürchten, sich im Wald zu verirren.

„Das ist eine tolle Sache für uns. Denn die Sicherheit für die Besucher ist für uns das A und O“, so Tierparkleiter Peter Mancke. Er freut sich vor allem darüber, dass Touristen ab dem Bahnhof Rheinsberger Tor direkt bis zum Tierpark geleitet werden. Darüber hinaus wird an der mit 35 Tafeln beschilderten Strecke, auf sechs Lokale für Pausen hingewiesen. Demnächst sollen laut Projektkoordinatorin Sabine Ende alle Grundschulen mit Infomaterial zur Naturroute, die an den offenen Weg durch die Heide in Neuglienicke anknüpft, versorgt werden. Über weitere Strecken und einen Rundweg wird bereits nachgedacht.