Investition: Solarmodule an der Bahnstrecke bei Gottberg

rth_solar Solarzellen und Wolken
Simon KrausAuf der jüngsten Gemeindevertretersitzung stellte Christian Lüdke vom Architekturbüro Wäßerling & Lüdke aus Erfurt die Pläne vor, für deren Realisierung eine Änderung des Flächennutzungsplanes und ein vorhabenbezogener Bebauungsplan notwendig sind. 2018 wurde bereits mit den Planungen begonnen. Über die vorgesehene Anzahl der Solarmodule konnte Christian Lüdke keine Auskunft geben. Die sei zu diesem Zeitpunkt noch unbekannt. Lediglich die voraussichtlich geplante Leistung der Anlage beziffert er mit ungefähr 18 bis 19 Millionen Kilowattstunden. Errichtet werden sollen die Solarmodule in einem Abstand von 110 Metern zur Bahnlinie, die seit 2006 nicht mehr für den Personenverkehr, aber für den Güterverkehr genutzt wird. Die 110-Abstandsfläche wird dabei gemäß des Erneuerbaren Energie Gesetzes als verlärmter Bereich definiert, in dem Photovoltaik-Anlagen vom Gesetzgeber besonders gefördert werden. Über die Höhe dieser Förderung konnte Lüdke nichts sagen. Ende 2019 lagen die Änderungen zum Flächennutzungsplan öffentlich aus, doch dabei gingen keine Rückmeldungen ein. Die Gemeindevertreter stimmten dem Entwurf des Bebauungsplanes mehrheitlich zu. Ziel des Investors sei es, 2021 zu bauen, so Lüdke.