Kuhhorst in Ostprignitz-Ruppin
: Kälbchen „Seven“ begeistert Fans auf Social Media

Eine Laune der Natur macht aus einem kleinen Kälbchen in Kuhhorst (Ostprignitz-Ruppin) einen Fan-Liebling im Internet. Wie alt es ist, warum es „Seven“ („Sieben“) heißt und was es so besonders macht.
Von
Jens Karraß
Kuhhorst
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Mitten in Ostprignitz-Ruppin, unweit dieser bunt gescheckten Kuh, wurde das süße Kälbchen "Seven" getauft.

Jens Karraß

Die Rinderhöfe in Ostprignitz-Ruppin sind teilweise nur über holprige Straßen zu erreichen. Wer biegt da schon freiwillig von der glatten Schnellstraße ab, nur um die Ruhe zu spüren, die frische Luft zu riechen, die man in der Stadt nicht genießen kann? Das einzige Geräusch ist das Muhen der Kühe, der einzige Gestank ist der duftende Mist der Rinder.

Rund 100 Kälber werden jedes Jahr auf dem Ökohof Kuhhorst geboren. Im Moment ist es noch ruhig, knapp 20 Kälber stehen in Dreiergruppen in den offenen Ställen. „Im August kommt noch einmal ein großer Schwung Kälber, weil dann die Färsen kalben. Die sind gerade beim Deckbullen, da kann ich nicht immer kontrollieren, wie schnell der ‚erfolgreich‘ war“, sagt Juliana Risch, Mitarbeiterin auf dem Ökohof, mit einem Lachen.

Kälbchen „Seven“ aus Kuhhorst wird Internet-Liebling

Der kleine Star unter den anwesenden Kälbern ist jedoch die süße „Seven“ (zu deutsch: „Sieben“), die am 15. Mai das Licht der Welt erblickte. Somit ist sie aktuell genau 7 Wochen und 7 Tage alt.

Seven ist heute genau „7“ Wochen und „7“ Tage alt.

Juliana Risch

Kürzlich wurde ihr Foto auf Facebook gepostet – und dort sammelte das kleine Kälbchen in Windeseile zahlreiche Likes und Herzchen. So viele, wie kein anderes Tier zuvor vom Hof. „Den Namen haben wir dem Kalb wegen seiner auffälligen Stirnblässe in Form einer ‚7‘ gegeben“, erklärt Juliana Risch.

„Den Namen haben wir dem Kalb wegen seiner auffälligen Stirnblässe in Form einer ‚7‘ gegeben“, erklärt Juliana Risch.

Juliana Risch

Auf die Frage, ob die Mama auch auf dem Hof ist, antwortet sie: „Ja, aber über sie möchte ich nicht sprechen, weil sie ein bisschen zickig ist. Sie ist auf der Weide – und ich glaube nicht, dass sie überhaupt fotografiert werden will“. So hat die Mama von „7“ ihre Ruhe vor dem Rummel um ihr Baby.

Rund 100 Kälber werden jedes Jahr auf dem Ökohof Kuhhorst geboren. Im Moment ist es noch ruhig, knapp 20 Kälber stehen in Dreiergruppen in den offenen Ställen.

Jens Karraß

Und „Seven“ hat auf dem Ökohof Kuhhorst die ganze Aufmerksamkeit für sich allein. Ob das kleine Kälbchen allerdings eine Karriere als Instagram- oder Facebook-Star vor sich hat, ist eher unwahrscheinlich. Denn täglich von dem beliebten Tier in den sozialen Netzwerken berichten, das wäre dann für Juliana Risch wohl doch etwas zu viel des Guten.