Masterplan: Volksparkstadion soll saniert werden

Der MSV Neuruppin läutetet mit einem Empfang in der Pfarrkirche sein Jubiläumsjahr ein.
MOZ/Matthias HaackEiner der Schwerpunkte in der Arbeit wird in diesem Jubiläumsjahr die Sanierung von Teilen des Volksparkstadions sein. MSV-Präsident Thomas Huch stellte in Aussicht, dass bis Mitte Februar gemeinsam mit der Stadt Neuruppin ein Masterplan zur Entwicklung der bedeutenden Sportstätte erarbeitet wird. Dabei werde es unter anderem um den dringend benötigten Kunstrasenplatz gehen.
Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde (Pro Ruppin) versicherte, dass die Kommune gemeinsam mit dem MSV als Platzbesorger den nötigen Vertrag erarbeiten werde. Kunstrasen sei zwar, wie Golde sagte, „erstmal richtig teuer, doch später muss dann auch nie mehr gemäht werden“.
Dr. Daniel Tripke, Präsidialmitglied des Landessportbundes Brandenburg (LSB), erinnerte Golde an die nötigen Eigenmittel für den Platz: „Wir stellen unter anderem für die Renovierung der Sanitäranlagen und den Kunstrasen Fördermittel in sechsstelliger Höhe bereit.“ Die Stadt müsse auch finanziell ihren Anteil dazu beitragen, dass diese Fördermittel fließen können. Sehr viel Beifall erhielten die Mädchen und Jungen im Vorschulalter, die der neuen MSV-Abteilung Kindersport angehörten, für ihren kurzen Auftritt. Die erst seit Herbst vorigen Jahres bestehende Gruppe hat bereits 60 junge Mitstreiter. Viele weitere Anmeldungen können zurzeit nicht bedient werden, denn es fehlen noch, wie in anderen Bereichen auch, Übungsleiter.
Aktuell hat der MSV 702 Mitglieder. Bis 2025 soll sich ihre Anzahl auf dann 2025 fast verdreifachen. Bürgermeister Golde zeigte sich zur weiteren Entwicklung zuversichtlich. Er selbst sei mit dem MSV groß geworden. Mit insgesamt 48 Sportvereinen bei rund 30 000 Einwohnern sei Neuruppin schon jetzt eine Stadt des Sportes.
Schließlich stellte MSV-Geschäftsstellenleiter Tino Rölz die neue Internetseite des MSV vor. Sie ist unter www.msv-neuruppin.com zu finden. Die Vereinsfarben dominieren, und passend zum Motto „Hier bewegt sich was“ gibt es stets ein grafisches oder bildliches Element, das nicht stillsteht.