Neue Leiterin der Pressestelle: Dörte Röhrs ist Gesicht und Stimme der Polizei

Sie macht die Arbeit der Polizei transparenter: Dörte Röhrs leitet die Pressestelle der Polizeidirektion Nord.
Markus KlugeDie Pressestelle, in der auch Ariane Feierbach und Stefan Rannefeld arbeiten, hat im vergangenen Jahr knapp 9 000 Meldungen herausgegeben und stand für Radio oder Fernsehen 134–Mal vor der Kamera oder dem Mikrofon. Zudem war das Team an 21 Einsätzen beteiligt, darunter auch beim Besuch des russischen Präsidenten Putin auf Schloss Meseberg, wo es für Medienanfragen zur Verfügung stand.
Röhrs begann ihre Laufbahn 1995 bei der Polizei, war im Wach– und Wechseldienst tätig, als Verkehrserzieherin, in der örtlichen polizeilichen Beratungsstelle sowie bei der Kriminalpolizei. 2005 kam sie für die Pressearbeit nach Neuruppin, wo seit 2011 der Sitz der Polizeidirektion ist.
„Mein Ziel ist es, die Polizeiarbeit so gut und so transparent wie möglich darzustellen und zu vermitteln, was wir machen“, sagte Röhrs. Auch wenn sie dabei nicht alles verraten, weil das die Ermittlungsarbeit der Kollegen gefährden könnte. „Polizist zu sein, ist nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung“, sagte sie.
Angespannte Personalsituation
Die Pressestelle der Polizei, die zudem die interne Kommunikation übernimmt und für Kollegen Beiträge im Intranet schreibt und das Benefizkonzert zu Weihnachten organisiert, hat eigentlich vier Stellen. Diese sind seit langer Zeit nicht komplett besetzt. Laut Direktionsleiter Storch müsse nun erst ein Stellvertreter für Dörte Röhrs gefunden werden. Er hofft, dass die noch vakante Stelle in diesem Jahr besetzt werden kann. „Die Personalsituation ist aber ziemlich angespannt“, so Storch. Im Bereich der Direktion gibt es 997 Planstellen, besetzt sind davon aber nur 931. Da derzeit aber viele Kollegen in den Ruhestand gehen, reiche das neue Personal, das von der Hochschule der Polizei kommt, nicht aus, um die Sollstärke zu erreichen. Es würde lediglich die ausscheidenden Kollegen ersetzen. Für April rechnet Storch mit 44 Absolventen. Diese würden aber zuerst so eingesetzt, dass die Einsatzfähigkeit der Polizei gegeben ist.