Opfer des Nationalsozialismus: Veranstaltungen am Gedenktag

Am OdF-Denkmal in Neuruppin beginnt die Gedenkveranstaltung um 17 Uhr.
Stefanie KreutzerNeuruppin: Um 17 Uhr werden am OdF–Denkmal im Rosengarten am Schulplatz Bürgermeister Jens–Peter Golde (Pro Ruppin) und Gerd Klier (Linke), Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, Gedenkworte sprechen und einen Kranz niederlegen. Die musikalische Umrahmung übernimmt Erik Plöse von der Kreismusikschule.
Rheinsberg: Zum Gedenken auf dem städtischen Friedhof laden verschiedene Parteien und Initiativen der Prinzenstadt ein. Dr. Peter Böthig, Leiter des Kurt–Tucholsky–Literaturmuseums, wird dort ein neues Ausstellungsstück vorstellen — die „Juden–Kennkarte“ von Kurt Tucholskys Cousine Anna–Marie aus dem Jahr 1939. Dieser seinerzeit speziell markierte Ausweis mache laut Böthig die Verfolgung und Diskriminierung dieser Familie, stellvertretend für alle jüdischen Menschen in Deutschland, anschaulich.
Fehrbellin: In stillem Gedenken an den die Opfer des Nationalsozialismus werden um 17 Uhr am Denkmal am Postplatz Kerzen aufgestellt. Dazu lädt der Ortsverband der Linken ein. Mitglieder des Aktionsbündnisses „Fehrbellin bleibt bunt“ werden sich ebenfalls an der Veranstaltung beteiligen. Jeder, der möchte , kann ein dort paar Worte an die Versammelten richten.
Kyritz: Eine Gedenkfeier findet am um 10 Uhr auf dem Jüdischen Friedhof an der Holzhausener Straße und anschließend am VdN–Denkmal in der Bahnhofstraße statt. Dort werden Kränze niedergelegt.