: Wie der erfolgreiche Einsatz für eine Freie Heide vor 30 Jahren begann
Ulrike Laubenthal von der Zempower Friedensscheune spricht im Interview über den Erfolg der Ostermärsche für eine friedliche Nutzung des Bombodroms. Sie mahnt zur Wachsamkeit im aktuellen Bundestagswahlkampf.
Ulrike Laubenthal sammelt seit Jahren Spenden zur Sanierung der Friedensscheune. Dort soll an die Geschichte des friedlichen Protestes gegen eine militärische Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide erinnert werden. (Archivfoto)
Holger Rudolph
Der erste Ostermarsch in das sogenannte Bombodrom fand 1993 statt. Bereits 1991 gab es zu Ostern Proteste gegen den Fluglärm am einstigen Militärflugplatz in Neuruppin. Die Ostermärsche blicken somit auf eine 30-jährige Tradition zurück.
RA
Massanandrang: Zu Spitzenzeiten nahmen mehr als 12.000 Menschen an den Protestmärschen in die Heide teil. (Archiv-Foto)
Brian Kehnscherper
Erfolgreiche Bewegung: Am Ende setzte sich die Bürgerinitiative Freie Heide durch. Die Bundeswehr erklärte 2009 den Verzicht auf die Nutzung des Bombenabwurfplatzes.