Parkplatz in Neuruppin
: Stadt erwägt Bau eines Fahrradparkhauses und reagiert auf Kritik

Immer wieder bemängeln Anwohner in Neuruppin, dass es in der Fontanestadt nicht genügend Fahrrad-Stellplätze gebe. Im Rathaus sind die Probleme bekannt. Nun könnten sich gleich zwei Lösungen anbahnen.
Von
Holger Rudolph
Neuruppin
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Wird es in Neuruppin bald ein Fahrradparkhaus, wie hier am Bahnhof in Bernau, geben? Die Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, Michaela Ott, hat sich nun zu den Plänen der Fontanestadt geäußert.

Tilman Trebs

Sich mit dem Fahrrad in Neuruppin fortzubewegen, wird in einer Zeit mit stark ansteigenden Benzin- und Dieselpreisen immer beliebter. Auch für die Umwelt und die Stadtluft ist das emissionsfreie Fahrrad deutlich besser. Doch viele Anwohner in Neuruppin beschweren sich über zu wenige Stellplätze für Fahrräder. Nun plant die Stadt, das Problem anzugehen.

Die Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, Michaela Ott, erläutert, was in der Stadt getan werden soll: „In der Planungsbetrachtung befindet sich derzeit eine weitere größere Radabstellanlage an der Klosterkirche.“ Zudem würden mit der Umgestaltung des Bahnhofs Rheinsberger Tor neue Angebote für Radfahrerinnen und Radfahrer geschaffen. Das ist auch nötig, denn viele Pendler nutzen ihr Rad bis zum Bahnhof oder stellen es in der Nähe einer Bushaltestelle ab.

Kommt in Neuruppin auch noch ein Fahrradparkhaus dazu?

Ein Fahrradparkhaus wie in anderen Städten vergleichbarer Größe gebe es bislang in Neuruppin nicht. Lediglich an den beiden Bahnhöfen befänden sich „Fahrradboxen in geringer Stückzahl“.

Derzeit prüfe die Stadt aber „die Erfahrungen aus Oranienburg und Eberswalde, wo bereits Fahrradparkhäuser existieren, für eine mögliche Erweiterung des Angebotes in der Fontanestadt“, sagt Michaela Ott. Konkrete Pläne, auch zu einem möglichen Standort, gebe es aber noch nicht.