Polizei
: Wusterhausener war nur unter Zwang zur Blutprobe bereit

Ein 38-jähriger Autofahrer fiel am Abend des 04.02.2021 durch sein Verhalten bei der Polizeikontrolle auf. Sollte sich herausstellen, dass er Drogen genommen hat, wäre das nicht das erste Mal.
Von
MOZ
Wusterhausen
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Einem Drogentest stimmte der Wusterhausener bei der Polizeikontrolle nicht zu. Auch gegen eine Blutentnahme wollte er sich erst wehren. (Symbolbild)

dpa

Polizisten stoppten am Donnerstagabend, den 04.02.2021, auf der Kyritzer Straße in Sechzehneichen einen Audi mit einem 38-jährigen Wusterhausener am Steuer. Da der Mann sich bei der Kontrolle auffällig verhielt, sollte ein Drogentest gemacht werden. Doch das lehnte der Fahrer ab. Gleiches galt für die Entnahme einer Blutprobe. Als ihm angedroht wurde, diese unter Zwang zu entnehmen, willigte der 38-Jährige schließlich ein.

Mann drohen hohes Bußgeld und zwei Punkte in Flensburg

Die Polizisten leiteten ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen den Mann ein. Sollte der Bluttest zeigen, dass er Drogen genommen hat, muss er mit einem Bußgeld von mindestens 1000 Euro und zwei Punkten im Fahreignungsregister rechnen. Grund ist, dass der 38-Jährige in der Vergangenheit schon unter Drogeneinfluss gefahren war.

Eine Überprüfung ergab außerdem, dass die Fahrerlaubnis des Wusterhauseners schon 2019 gelöscht worden war. Also wurden Anzeigen wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Auch gegen die 64-jährige Halterin des Audi wird ermittelt, da sie dem Mann den Wagen überlassen hatte. Der Autoschlüssel wurde sichergestellt.