Autofahrer werden es längst mitbekommen haben: Auf der Landesstraße L19 zwischen Lindow und Rheinsberg sind Bauarbeiter im Auftrag des Landesbetriebs Straßenwesen (LS) mit Arbeiten beschäftigt. Aktuell werden vorbereitende Maßnahmen vollzogen, um einen Ersatzneubau der bestehenden Brücke vorzubereiten, die über eine ehemalige Kleinbahn zwischen Rheinsberg und Löwenberg führt. Darüber informierte jetzt Dorothee Lorenz, Sprecherin des LS, auf Nachfrage.
Eine vorherige Prüfung hatte nach ihren Worten ergeben, dass der derzeitige Zustand der Alt-Brücke „dringende bauliche Maßnahmen erfordert“. Daher sei die Brücke zurzeit durch temporäre Leitwände auch nur einspurig befahrbar. Und das auch nur mit einer Maximalgeschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde.

1,4 Millionen Euro sollen investiert werden

Der Bau der Ersatzbrücke ist laut der Sprecherin ab dem 3. Quartal 2023 geplant. Für Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer kommt es heftig: Die Arbeiten werden für die voraussichtliche Dauer von drei Monaten unter Vollsperrung durchgeführt.
Wie Dorothee Lorenz mitteilt, belaufen sich die Kosten auf rund 1,4 Millionen. Euro. Fragt sich, was es für eine Umleitung geben wird, die möglicherweise nur weiträumig erfolgen kann: „Der Landesbetrieb Straßenwesen wird rechtzeitig vor Baubeginn über die Sperrung und die Umleitung informieren“, versichert die LS-Sprecherin.