Stau auf A24: Lkw blockiert nach Unfall bei Fehrbellin die Autobahn nach Berlin
Ein Unfall mit einem Lastwagen hat am Freitagmorgen (11. Februar) bei Fehrbellin (Ostprignitz-Ruppin) zu kilometerlangen Staus auf der Autobahn A24 Hamburg-Berlin geführt. Der Stau löste sich inzwischen auf. Der Verkehr wird aber weiter abgeleitet.
Wie eine Polizeisprecherin sagte, kippte der Sattelzug hinter der Anschlussstelle Fehrbellin um, wobei der Fahrer verletzt wurde. Lkw und Anhänger blockieren mehrere Fahrspuren Richtung Berlin.
Verkehr wird Ausfahrt Neuruppin-Süd abgeleitet
Die Ursache ist inzwischen geklärt: Der Fahrer des Lkw war mit ausgefahrener Schüttmulde auf die Autobahn aufgefahren und daher mit der Brücke kollidiert. „Er ist durch die ganze Brücke gerutscht und dahinter liegen geblieben“, sagt Polizeisprecherin Christin Knospe.
Die Polizei informierte über weitere Hintergründe: Der 41-jähriger Lkw-Fahrer aus Mecklenburg-Vorpommern fuhr heute Morgen, 11. Februar, gegen 6.20 Uhr mit seinem Lkw-Gespann der Marke Scania und einem ungeladenen Kipperauflieger an der Anschlussstelle Fehrbellin auf die Bundesautobahn 24 in Richtung Berlin auf. Beim Unterfahren der Brücke der Landesstraße 16 prallte er mit der noch aufgerichteten Schüttmulde gegen die Brücke, kam nach links ab, touchierte den Brückenmittelpfeiler und kam schließlich auf der Fahrbahn seitlich zum Liegen.

Lkw Unfall 11.02.22 Fehrbellin A24
PD NordDie Richtungsfahrbahn in Fahrtrichtung Berlin musste für mehrere Stunden gesperrt werden und dauerte bis zirka 13.45 Uhr an.
Die Ableitung des Verkehrs erfolgte an der Anschlussstelle Neuruppin-Süd. Ein Statiker musste gerufen werden um einzuschätzen, ob die Tragfähigkeit der Brücke noch in ausreichenden Maße gegeben war. Er gab grünes Licht: Die L 16 konnte die ganze Zeit über befahren werden.
Der 41-jährige Lkw-Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Die Schadenshöhe wird mit zirka 100.000 Euro angegeben.

